Huhu,
schaue hier nun auch mal wieder rein.
Meine Peruaner (es sind, seitdem Luziana und Marie eingezogen sind, noch einige dazugekommen

) haben jetzt auch immer nur noch bodenlanges Fell und den Pony schneide ich stufig, so dass er ihnen nicht ins Gesicht fällt, aber es trotzdem schön peppig aussieht.
Alana, du hattest das Stichwort E.Cuniculi genannt, dazu will ich leider etwas trauriges hinzufügen. :heul:
Am 22.April 2010 brach meiner Marie ein oberer Schneidezahn ab und ich bin daraufhin mit ihr zum TA gefahren. Der hat den Zahn angeglichen, CC zum Päppeln mitgegeben und ne Aufbauspritze gespritzt.
Seitdem hat sie jeden Tag CC bekommen, hat aber auch alles andere wie gewohnt alleine gefressen. Zugenommen hat sie leider nicht, eher immer so an dem einen Tag 15g mehr, am nächsten wieder 25g runter, usw.
Am 02.Mai 2010 (Sonntag nachmittags) habe ich sie zum Päppeln rausgenommen, sie wollte dann laufen, es sah aber so aus, als wäre ihr Hinterbein gelähmt, sie fiel um und blieb auf der Seite liegen. Ich war echt total geschockt, sie aufeinmal so hilflos sehen zu müssen !!

Ich habe sie dann reingesetzt und dann war alles wieder normal, sie lief, fraß weiter von alleine, als wäre nichts gewesen. Am gleichen Tag beobachtete ich nachts aber, wie sie aus dem Häuschen lief, umkippte, auf dem Rücken landete und kaum noch von alleine hochkam.
Daraufhin bin ich dann einen Tag später, am Montag, den 03. Mai 2010, mit ihr zum Tierarzt gefahren. Der meinte aber, sie wäre nur extrem schlapp, durch Gewichtsabnahme durch den abgebrochenen Zahn (im Nachhinein stelle ich mir jedoch die Frage, warum er bei Gewichtsabnahme trotz Päppeln nicht mal auf Würmer oder Kokzidien untersucht hat?!), hat ihr nochmal eine Aufbauspritze und Vitamine gegeben. Er hatte auch Fieber gemessen, da war aber wohl alles in Ordnung, Backenzähne hatte er sich auch schon beim letzten Mal angeguckt, die waren auch in Ordnung. Ich bekam erneut CC und eine weitere Spritze mit einem weißen, klebrigen und süß riechendem Zeug (hieß irgendwas mit C am Anfang) zum Päppeln mit. CC sollte ich ihr geben so viel sie wollte, sie wollte ja auch immer, und von dem anderen Zeug sollte sie ab Dienstag (Montag bekam sie ja schon die Spritze) morgens und abends je 1ml bekommen.
Dienstag morgen, 04. Mai 2010:
Marie frisst noch, sie mümmelt von alleine Heu, nimmt CC und scheint das weiße Zeug noch lieber zu mögen als das CC.
Dienstag nachmittags:
Sie frisst von alleine nicht mehr, macht aber noch Schluckbewegungen, wenn man ihr CC oder das weiße Zeug in den Mund spritzt.
Dienstag Abend, ca 20 Uhr:
Marie liegt nur noch im Häuschen auf der Seite, ein junges Mädel, mit dem sie zusammensaß, sitzt schon halb auf ihr drauf. Marie kann nichtmal mehr von alleine stehen, macht nichtmal Schluckbewegungen, wenn man ihr CC oder das weiße Zeug gibt, alles läuft sofort aus dem Mäulchen wieder raus.

Habe dann die Notrufnummer unserer Tierklinik Smartvet Gelsenkirchen angerufen und gesagt, dass wir gleich vorbeikommen. Als ich Marie ins Transportkörbchen gelegt habe, fällt sie auf die Seite, zuckt mit den Vorderpfötchen und macht schmerzvolle, fiepende Geräusche.
In der Klinik angekommen, nimmt die TÄ Marie raus, guckt sie sich an und setzt sie auf den Tisch. Marie kippt wieder sofort um, blieb auf der Seite liegen, zuckt erneut mit den Vorderpfoten, riss ihr Maul auf und fauchte.
Wir haben sie dann gehen lassen..
Am Dienstag Nachmittag hatte mir noch in einem anderen Forum jemand geschrieben, ob es nicht e.cuniculi sein könnte. Ich hatte mich, als die Krankheit hier genannt war, nicht groß über die Symptome informiert, Marie hielt zwar ihren Kopf nicht schief, aber der Rest passte.
Ich habe mich mit der TÄ unterhalten und sie meinte, es könnte schon e.cuniculi sein, eine Obduktion würde sich aber nicht lohnen, da die Pathologen es in den meisten Fällen wohl nur bei
Kaninchen nachweisen können und der gesamten Klinik kein einziger Fall bekannt ist, dass ein Meerschweinchen unter e.c. litt. Ich habe dann gefragt, ob ich meine anderen Meeris auf Verdacht mit Panacur und einem hochdosierten Vitamin B behandeln sollte, aber sie verneinte dies, das würde man dann ein oder zwei Wochen machen und dann würde die Krankheit eben nach 3 Wochen ausbrechen. Ich sollte alles auswaschen, desinfizieren und die anderen eben gut beobachten und bei den ersten Anzeichen nochmal zu ihr kommen.
Jetzt frage ich mich, ob ich die anderen nicht doch auf Verdacht behandeln lassen soll? Hier ist alles gründlichst desinfiziert, alle Häuschen aus Holz, etc., entfernt. Die anderen machen bisjetzt keinerlei Andeutungen, denen scheints eher zu gut zu gehen.
Außerdem weiß ich ja gar nicht sicher, ob Marie e.c. hatte oder doch irgendwas anderes? Die TÄ meinte, es KÖNNTE sein, war aber eben auch nur ein Verdacht.
Würde mich sehr über Hilfe freuen.
Liebe Grüße, Miriam