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Wir sind eine Familie mit zwei Kindern 6 Jahre und 2 1/2 Jahre und haben jetzt auch einen Hund (Papillon-Dackel-Mischling). Wir sind leider nicht so "Hundeerfahren" aber wir lernen jeden Tag dazu .
Ich wollte mal fragen, ob es hier im Forum auch Hundebesitzer gibt, welche kleinere Kinder haben.
Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht?
Ich denke, es ist für unsere Kinder eine absolut positive Erfahrung. Plötzlich ist der Fernseher nicht mehr interessant. Viel lieber spielen sie jetzt mit Filou. Aber das wichtigste ist, dass der kleine Racker nicht nur viel Liebe, sondern auch viel Bewegung (im wahrsten Sinne des Wortes) in unser Leben gebracht hat.
Ich freue mich, wenn sich hier weitere Hundebesitzer mit kleinen Kindern melden würden um so Erfahrungen auszutauschen, und wo man bei Fragen jemanden hat, der sich auskennt.
Liebe Grüsse
Swissgirl
ich habe zwar noch keine Kinder(bin erst 17^^), aber einen kleinen Hund(Chihuahua). In unserem Bekanntenkreis und in der Nachbarschaft gibt es sehr viele kleine Kids, die fast täglich gerne mit unserem Rüde spielen und schmusen.
Bislang hat es absolut keine Probleme gegeben, er lässt sich so gut wie alles gefallen und genießt es richtig mit ihnen rumzutollen. Er ist nur manchmal etwas übereifrig und die Kinder bekommen dann zu viel "Knutscha" von ihm
Bei uns ist alles paletti, bei dir doch auch, also würde ich mir da keine Sorgen machen.
Allerdings habe ich mal in einem Bericht gelesen, dass Hunde kleine Kinder nicht als Menschen, sondern zwecks der Größe als Artgenossen ansehen und dann die Spielaufforderungen auch mal etwas ruppiger sein können. Eifersucht kann natürlich auch gefährlich werden.
Aber solange euer "Filou" super mit deinen Kindern klarkommt und sie auch mit ihm, solltest du dir keinen Kopf darüber machen Jedoch ist Vorsicht besser als Nachsicht.
Ich selbst habe zwar schon ein etwas älteres Kind (14), allerdings einige Nichten, die von 3 Jahre aufwärts alt sind. Da die Nichten allerdings alle selbst keinen Hund haben, muss ich noch ein wenig aufpassen, denn unser Hundi ist ja überängstlich und ich will auf keinen Fall, das sie mal aus Angst beißt oder so. Versuche den Kindern den Umgang mit ihr näher zu bringen. Meine älteste Nichte (jetzt 8) kann mit ihr problemlos allein spazieren gehen und mit ihr spielen.
Überhaupt ist meine Hündin bei Kindern top beliebt, weil sie total harmlos ist.
ich habe zwar auch noch keine Kinder, aber einen Hund. Ich will mal behaupten das ich mich in der Hundeerziehung ganz gut auskenne (soll nicht arrogant rüberkommen). Also ich würde meinen Hund niemals mit Kindern allein lassen. Tiere sind unberechenbar und es kann immer mal passieren, das ein Hund zuschnappt, weil das Kind falsch reagiert hat. Kinder sind oft sehr hektisch und grob Motorisch und man darf nicht vergessen der Hund ist immernoch ein Hund und handelt aus Instinkt. Er könnte vor schreck zuschnappen und konnte dann nichts dafür, aber der böse ist meist der Hund.
Deshalb ist es wichtig das bei Euch die Rangfolge klar geklärt ist. Ihr kommt alle an 1. Stelle und dann kommt erst der Hund. So schafft ihr ihm eine Rangfolge in der er Klarheit hat und das gibt ihm Sicherheit. Dann weiß er wo er steht und wird nicht um eine höhere Position "kämpfen".
Du musst auch schaun wie dein Hund vom Charakter ist. Ist er eher dominant oder unterwürfig. Dementsprechend ist es wichtig das ihr mit Eurem Verhalten auch darauf eingeht.
Ich würde Euch empfehlen mal eine Hundeschule zu besuchen. Da können auch Kinder mitmachen und sie hätten vielleicht Spaß daran. Und ihr würdet im Umgang mit Eurem Hund auch noch einiges dazulernen. Vielleicht könnten deine Kids ja sogar später mal Hundesport mit ihm machen. Das bringt Spaß und stärkt die Bindung.
Und das Buch Sitz, Platz und Fuß würde ich Euch empfehlen. Da stehen wertvolle Tips zum Umgang und der Erziehung drin.
so jetzt hab ich aber genug gequatscht
Wünsche Euch viel Spaß mit Filou und hoffe ihr habt viel Freude mit ihm.
Lasse deine Kinder nur nie aus den Augen wenn der Hund dabei ist. Es ist immernoch ein Hund
Und wenn du Fragen hast, ich helfe gern wenn ich kann
Vielen Dank für eure Beiträge. Wir haben den Hund ja noch nicht lange und bis jetzt hat alles gut geklappt. Der ältere Sohn 6 Jahre geht sehr liebevoll und behutsam mit Filou um. Beim kleinern Sohn ist es so, dass er eher noch ängstlich ist im Umgang mit Filou. Unser Hund ist ja erst 15 Monate alt und so noch dementsprechend "übereifrig". Das heisst, er bedrängt eher unser Sohn, alsdass der Sohn Filou bedrängen würde. Aber ich bin natürlich immer dabei und wenn ich mal was machen muss, bügeln, waschen etc. dann schaue ich darauf, dass die beiden "kleinen" nicht alleine sind bzw. trenne sie.
Ich denke aber, da Filou seit Welpenalter in einer Familie gelebt hat mit kleinen Kindern, ja sogar mit Babys, brauche ich mir wirklich nicht zuviele Sorgen zu machen.
Ausserdem werde ich ab Dezember mit Filou eine Hundeschule besuchen um ihm noch dies und jenes beizubringen aber in erster Linie, dass ich da vieles lerne.
Bis bald
Swissgirl
Ja, unbeaufsichtigt lasse ich nur unsere Tochter mit dem Hund umgehen. Sie kennen sich nun seit Hundi als Welpe bei uns einzog (vor 4 3/4 Jahren) und sind beste Freunde. Unsere Hündin ist zum Glück total leicht erziehbar gewesen und zieht sich zurück wenn es ihr zu viel wird. Wenn man seinen Hund länger kennt, sieht man, wann genug ist für die vierbeinigen Freunde. Und dann kann man auch Kindern klar sagen: "Der Hund braucht jetzt mal Ruhe!" So mach ich das und die Kinder verstehen das auch.
Aber Aiyana hat schon recht: Kinder können ziemlich grob sein, die ganz kleinen meist eher unbewusst, weil sie gern mal in Nasen kneifen, an Fell zerren oder die Rute langziehen. Das ist von den Kindern nichtmal böse gemeint, sie müssen ja erst lernen, das manches einfach wehtut (auch einem Hund), doch sollte ein Familienhund mit so etwas umgehen können. Sonst kann aus neugierigem Erkunden schnell böser Ernst werden!
Schon aus dem Grund lass ich kleine Kinder nie unbeaufsichtigt mit dem Hund allein, um eingreifen zu können, auf der Grabschseite wie auf der Hundenasenseite.
Wenn man seinen Hund länger kennt, sieht man, wann genug ist für die vierbeinigen Freunde. Und dann kann man auch Kindern klar sagen: "Der Hund braucht jetzt mal Ruhe!"
Bei uns ist es umgekehrt!!!! Es ist so dass der Filou ständig mit unserem jüngsten spielen will, aber er nicht . Und so ist es gut, dass wir auf dem 2. Stock das Spielzimmer haben, wie auch die Schlafzimmer, wo der Filou nicht hin darf.