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Alt 29.03.2009, 12:51   Stachelhalsbänder Beitrag #29
France

 
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Alter: 33
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Zitat:
Zitat von Flummi1 Beitrag anzeigen
@Cat4Dogs: Also Sachkundenachweis braucht man doch eigentlich nur für die sogenannten "Kampfhunderassen". alles andere wär mir total neu.
In NRW ist das so, Sachkundenachweis für alle größeren - 20/40er -Hunde

Wobei diese ganze Kampfhunde- und vor allem Rassendiskrimnierungsshow total für die Katz' ist, solange am Heiligtum "Deutscher Schäferhund" nicht gekratzt werden darf...
France ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.2009, 16:42   Stachelhalsbänder Beitrag #30
Gast3051
 
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Solange der Mensch weiss,wie er ein Stachel,Halti oder oder oder anzuwenden haben,finde ich es bei GROSSEN hunden gar nicht mal so schlecht.
Nur,so ich neulich das gesehen,da hatte ein Setter ein Stachel um,aber total lose......dann brauche ich keins anzuwenden.
Gast3051 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.2009, 19:20   Stachelhalsbänder Beitrag #31
Flummi1
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Zitat:
Zitat von France Beitrag anzeigen
In NRW ist das so, Sachkundenachweis für alle größeren - 20/40er -Hunde

Wobei diese ganze Kampfhunde- und vor allem Rassendiskrimnierungsshow total für die Katz' ist, solange am Heiligtum "Deutscher Schäferhund" nicht gekratzt werden darf...
Achso! Stimmt, ich glaub, hier brauchst den auch für "große" Hunde...was auch immer "groß" is (hab gehört ab 40 cm Schulterhöhe). Wobei ich mal vermute, dass die wenigsten, die (als Beispiel) Hofhunde haben, auch nen Sachkundenachweis haben, weil die ihre Hunde meist von Bekannten bekommen.....

Ja, da hast recht, der gute alte Deutsche Schäferhund . Ich find die Hunde ja klasse, sofern sie in den richtigen Händen sind und auch nich total überzüchtet; aber viele sind leider in nicht den richtigen Händen.

@Waffi: Das is eben das Problem. Nur weil ein Hund größer als andere is, brauch der sicher noch lange kein Stachler....(als Beispiel: bei unserm Bauer war der Hofhund ein junger Kaukase. Naja, sollt ja n Hofhund sein, also nich nur groß wie n Bär- Kaukase halt - sondern auch sooo böhse....Tja, dieser Hund war absolut lieb, n Kuschelteddy, ungeeignet (laut unserm Bauern) als Hofhund.)
Und das zweite Problem, die Leute, die meinen, sie bräuchten unbedingt nen Stachelhalsband, haben anderweitig Probleme überhaupt mit nem Hund umzugehen, oder aber sie wollen, dass ihr Hund groß und böse aussieht...

Geändert von Flummi1 (29.03.2009 um 19:24 Uhr)
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Alt 30.03.2009, 15:46   Stachelhalsbänder Beitrag #32
CAT4DOGS
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Genau das meine ich ja..... auch Halter kleiner Hunde brauchen ein fundiertes Fachwissen, um den Hund artgerecht (im Tierschutzgesetz verankert!) halten zu können. Die Sachkunde ist veraltet und der so genannte Wesenstest ein Witz, außerdem ist es Geldmacherei, formbar und willkürlich von Stadt zu Stadt, je Laune regelbar (Hundesteuer etc.) Es geht doch nicht mehr um den Hund und erst recht nicht um Aufklärung und Information, oder Sachkunde etc. Will ja auch niemand.
Auf meiner Webseite könnt Ihr die Zahlen und Fakten der ökonomische Gesamtbetrachtung der Hundehaltung in Deutschland von Prof. Dr. Renate Ohr mal anschauen. Dann hat man keine Fragen mehr....
Fakt ist für mich.... jede Art von Druck und Zwang ist mit "Gewalt" verbunden. Ob nun körperlich oder seelisch... Zwang bleibt Zwang! Führung nimmt der Hund freiwillig an, wenn man ihm diese glaubhaft genug gewährleistet. Das alles ist überflüssig, wenn der Mensch sich mal an die Nase packen würde und seine Fehler angehen würde. Mit Sicherheit gehöre ich nicht der Fraktion an, die mit dem Hund diskutiert, versteht mich nicht falsch. Und wie Flummi ganz richtig bemerkt hat, ist das vermenschlichen ebenso Tierschutzrelevant! Artgerechte Haltung.... werde im Anschluss einen Text anhängen, der dem ein oder anderen evtl. vermittelt, was ich meine.....
CAT4DOGS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2009, 15:49   Stachelhalsbänder Beitrag #33
CAT4DOGS
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Beiträge: 10
Standard Grundgedanken

Was bedeutet straf- und gewaltfreier Umgang mit dem Hund?

Die jahrelange Erfahrung im Umgang mit dem Hund hat uns gelehrt, dass jegliche Form der Bestrafung des Hundes überflüssig ist. Hier beziehen wir die Verbote über Nein… Aus… Pfui etc. mit ein, denn auch ein Verbot ist eine Bestrafung und nötigt den Hund zur Vermeidung.

Wendet man Verbote an, muss immer eine Konsequenz folgen. Hier bewegt sich der Mensch –oftmals durch Hilflosigkeit- schnell im Bereich der Gewalt. Ein heftiger Leinenruck, ein Runterdrücken, ein gnadenloser Zug am leider noch immer noch verwendeten Stachelhalsband – oder ein Druck auf das Knöpfchen der Fernbedienung welcher dem Hund einen Stromschlag oder Spraystoß verpasst. Dies ist nur ein minimaler Bruchteil von dem, was wir Menschen so gegen das Verhalten unserer so sehr geliebten Hunde tun.

Der Straf- und Gewaltform sind kaum Grenzen gesetzt. Wen interessiert unser mühsam erschaffenes Tierschutzgesetz, wenn es nicht ausreichend von Amtswegen geahndet wird. In diesem Zusammenhang sollte man sich folgenden Passus ins Gedächtnis rufen und einmal in ruhiger Minute darüber nachdenken, wie viele Menschen/Hundehalter gegen genau dieses Gesetz verstoßen:

Erster Abschnitt Grundsatz

§ 1

Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

§ 2

Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,

1. muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,

2. darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,

3. muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

§ 3

Es ist verboten, …

4. ein Tier auszubilden oder zu trainieren, sofern damit erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden für das Tier verbunden sind,…



Was bedeutet artgerechte Haltung und Zucht?

Der Hund ist ein hochsoziales Lebewesen, welches in freier Natur in einem gewachsenen Rudelverband lebt. Die hierarische Struktur eines Rudels strukturiert sich von unten nach oben. In diesem Sinne und nach dem Gesichtspunkt unserer heutigen Haushunde muss diese natürliche Struktur Beachtung in der Mensch/Hund Gemeinschaft finden. Das für den Hund benötigte und hierarchisch gestaltete Rudel ist die menschliche Familie in der er lebt. In der freien Natur werden rudelfremde Artgenossen als Konkurrenten vertrieben oder getötet. In den seltensten Fällen wird ein rudelfremdes Tier in die bestehende Gemeinschaft integriert. Das Hundeleben in unserer Zivilisation wird durch den Menschen gesteuert und bringt nicht artgerechte Zusammenkünfte in Form von z.B. „Spielwiesen“ und „Welpenspielgruppen“ mit sich. Unsere Hunde müssen mit „Nachbars Hund“ –rudelfremder Artgenosse- klar kommen. Eine Erwartungshaltung des Menschen, nicht des Hundes und bedeutet bei jeder Zusammenkunft für den Hund Stress und ruft das artgerechte und natürliche Konkurrenzverhalten hervor. Unter dem Aspekt der rassespezifischen Eigenschaften und Bedürfnissen eines jeden Hundes sollte man nun folgenden Passus aus dem Tierschutzgesetz aufmerksam lesen:

Zweiter Abschnitt Tierhaltung

§ 2
Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, ...

3. muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und

verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen

Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

§ 2a

5. an Kenntnisse und Fähigkeiten von Personen, die Tiere halten,betreuen oder zu betreuen haben und an den Nachweis dieser Kenntnisse und Fähigkeiten.

Die Zuchtebene lässt heute mehr als zu wünschen übrig. Sollte doch eigentlich die Arterhaltung, die Gesundheit, die Natur des Hundes und sein Wesen im Vordergrund stehen. Gegensätzlich finden wir mehr und mehr Rassen, welche für den Menschen angepasst auf „Schönheit“, Funktionalität und Trend selektiert werden. Rassen werden anerkannt, welche aus dem gesundheitlichen Aspekt klar ersichtlich und nachweislich gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Wir nehmen hier nur einmal den Shar Pei, den Mops oder auch immer wieder gerne den Deutschen Schäferhund. „Schöner…. besser…. schräger“ - Hüfte kaputt. Wir stellen hier die natürlichen Defizite nicht außer Frage, dennoch hat die fehlerhafte Selektion ihr Übriges getan.

Wir wollen zurück. Zurück zur Natürlichkeit und zur Gesundheit der Hunde.
Es ist nicht wichtig, wie oder wo bestimmte Flecken zu sehen sind, es ist wichtig, dass die Hunde gesund sind, der Züchter sich seiner Verantwortung für die Aufzucht der Welpen bewusst ist und dieser nachkommt und der Hundehalter über das Wesen Hund von seinem Züchter des Vertrauens aufgeklärt und angeleitet wird.
Auch in diesem Zusammenhang sollte man die Augen vor unserem Tierschutzgesetz nicht verschließen:

Erster Abschnitt Grundsatz
§ 11b
(1) Es ist verboten, Wirbeltiere zu züchten oder durch bio- oder gentechnische Maßnahmen zu verändern, wenn damit gerechnet werden muss, dass bei der Nachzucht, den bio- oder gentechnisch veränderten Tieren selbst oder deren Nachkommen erblich bedingt Körperteile oder Organe für den artgemäßen Gebrauch fehlen oder untauglich oder umgestaltet sind und hierdurch Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten.
(2) Es ist verboten, Wirbeltiere zu züchten oder durch bio- oder gentechnische Maßnahmen zu verändern, wenn damit gerechnet werden muss, dass bei den Nachkommen
a)mit Leiden verbundene erblich bedingte Verhaltensstörungen auftreten oder
b)jeder artgemäße Kontakt mit Artgenossen bei ihnen selbst oder einem Artgenossen zu Schmerzen oder vermeidbaren Leiden oder Schäden führt oder
c)deren Haltung nur unter Bedingungen möglich ist, die bei ihnen zu Schmerzen oder vermeidbaren Leiden oder Schäden führen.

(Text: Heike Beuse www.vdhw.de)
CAT4DOGS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2009, 22:56   Stachelhalsbänder Beitrag #34
Flummi1
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Zitat:
Zitat von CAT4DOGS Beitrag anzeigen
Was bedeutet straf- und gewaltfreier Umgang mit dem Hund?

Die jahrelange Erfahrung im Umgang mit dem Hund hat uns gelehrt, dass jegliche Form der Bestrafung des Hundes überflüssig ist. Hier beziehen wir die Verbote über Nein… Aus… Pfui etc. mit ein, denn auch ein Verbot ist eine Bestrafung und nötigt den Hund zur Vermeidung.

Wendet man Verbote an, muss immer eine Konsequenz folgen.
Der Hund ist ein hochsoziales Lebewesen, welches in freier Natur in einem gewachsenen Rudelverband lebt. Die hierarische Struktur eines Rudels strukturiert sich von unten nach oben. In diesem Sinne und nach dem Gesichtspunkt unserer heutigen Haushunde muss diese natürliche Struktur Beachtung in der Mensch/Hund Gemeinschaft finden. Das für den Hund benötigte und hierarchisch gestaltete Rudel ist die menschliche Familie in der er lebt. In der freien Natur werden rudelfremde Artgenossen als Konkurrenten vertrieben oder getötet. In den seltensten Fällen wird ein rudelfremdes Tier in die bestehende Gemeinschaft integriert. Das Hundeleben in unserer Zivilisation wird durch den Menschen gesteuert und bringt nicht artgerechte Zusammenkünfte in Form von z.B. „Spielwiesen“ und „Welpenspielgruppen“ mit sich. Unsere Hunde müssen mit „Nachbars Hund“ –rudelfremder Artgenosse- klar kommen. Eine Erwartungshaltung des Menschen, nicht des Hundes und bedeutet bei jeder Zusammenkunft für den Hund Stress und ruft das artgerechte und natürliche Konkurrenzverhalten hervor.
Das is jetz sicherlich ; aber ich frage mich, wie man einem Hund näher bringt, wo seine Grenzen liegen, wenn man kein "Aus!" (als Beispiel) nutzen darf?
Ich meine, meist ignorier ich Fehlverhalten meines Hundes und lobe richtiges Verhalten, doch dies "richtige" kann sie ja nur im Umgang mit mir erlernen. Wenn ich dazu also ein Wort wie "aus!" zum Aufhören eines ungewünschten Verhaltens zu Beginn der Erziehung nutz und diesem Wort eine entsprechend ablehnende Geste beifüge, dann ist das inkorrekt (sozusagen) psychischer Zwang?
In nem Rudel wird ein Rudelmitglied auch in seine Grenzen verwiesen. Ein Hund darf in einem feststehenden Rudel mit den Rudelchefs auch nich alles machen. Die würden das auch erst ignorieren und dann bestrafen (meist erheblich grausamer, als wir es glauben möchten, wenn man z.b. von nem wolfsrudel ausgeht).

Als zweites:
Ich bin auch nicht der Fan von Welpensielgruppen, allerdings wachsen unsere 'Hunde ja normaler Weise in fest gefügten sozialen Verbänden schon heran- nämlich ihrer Hundefamilie, wo sie ne Mutter , mehrere Geschwisterhunde und evtl. sogar noch Hundetanten haben- . Hier erlernen sie (im günstigsten Fall), eine sehr gute Sozialisierung und auch den ersten Umgang mit Menschen, sozusagen das Welpen ABC.
Wenn ich, als Hundehalter also einen Welpen aus so einem Rudel zu mir nach Hause hol, soll ich ihn fortan von jeglichem Artgenossen fernhalten??????
Ob das als Artgerecht angesehen werden kann, wenn ein Hund nur noch den Menschen als Rudel ansehen muss, möcht ich da mal bezweifeln.
Das is, als würdest du den hochsozialen Menschen irgendwo in der Pampa isoliert halten oder ein Pferd, das ebenfalls hoch sozial lebt, alleine halten wollen. Ja, bei beidem würdest du jetz vielleicht sagen, das is was anderes.... Ist es aber nicht! Mensch und Pferd haben eine ähnliche "Rudelstruktur" wie der Hund, benötigen den sozialen Kontakt zu Artgenossen, ansonsten würden sie entarten.
Ich kenne übrigens einen, wie von dir beschriebenen Hund. Dieser ist psychisch total gestört und kann leider aufgrund seines absolut asozialen Verhaltens nicht mehr als "Rudeltauglich" (egal ob im Umgang mit Mensch oder Hund) angesehen werden, und lebt daher in nem Zwinger. Tolles Hundeleben (übrigens ein hochdekorierter und voll ausgebildeter Jagdhund....Also an der menschlichen Schulung lag das heutige Verhalten nicht )

Geändert von Flummi1 (30.03.2009 um 23:00 Uhr)
Flummi1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2009, 06:16   Stachelhalsbänder Beitrag #35
Gast3051
 
Registriert seit: 25.02.2009
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Was soll ich meinen Hund sonst erziehen,ohne Aus,Pfui?
Was spricht gegen Welpenstunde?Mein Kind geht ja auch in den KIGA und spielt nicht nur mit Nachbarskinder?

Halte das mal einen hin,der einen Polizeihund ausbildet!

Also so ein blöden Ausschnitt über Tiererziehung/Haltung habe ich ja noch nie gesehen.
Gast3051 ist offline   Mit Zitat antworten
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