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Vollständige Version anzeigen : Wer braucht schon eine Hundeschule?


Diandra8804
27.09.2005, 16:50
Ich sag jetzt mal so...wer brauch ne Hundeschule,wenn der Hund nicht will?
Alles geht auch so,da müssen nicht Hundetrainer danebenstehen und Tipps geben,die man sich in jedem Hundebuch oder im Internet holen kann.
Ich selber bin private Hundetrainerin und ich sage dazu das für MICH eine Hundeschule nichts wäre,wo 10 Hunde in der Reihe hintereinander laufen müssten,das nützt einfach nichts...!Der Hund brauch nur den Vertrauen zum Menschen,mehr nicht.Und nicht 20 Hunde aufm Platz die wie angegossen Bei Fuss laufen... Meine Hündin war selber 6 Mal Hessens Championat und wir haben diese Show´s nur aus Spass mitgemacht.Wer möchte seinen Hund zwingen alles suppiii zu machen? Also ich nicht.Langsam und Geduld ist hier die Frage,bzw auch gleichzeitig die Antwort.Meine Hündin hätte diese sechs Male nicht geschafft,hätte sie keinen Vertrauen zu mir.Und ich bin ehrlich,Show´s brauche ich nicht,sondern nur einen glücklichen Hund.Sie muss noch nicht mal alles können,nur mir Vertrauen und schon funktioniert der Rest.
mfg Tina :D

Fjalla
27.09.2005, 17:42
Hab deinen Beitrag mal getrennt, da er zu der Hundeschulen-Liste nicht gepasst hat!

Aaaaalso, ich gehe zur Hundeschule weil...:

Als Welpe bin ich mit ihr zur Welpengruppe damit sie mit gleichaltrigen spielen kann! Bei einem Spaziergang trifft man selten 5-6 andere Welpen im gleichen Alter an! Von den 1 einhalb Stunden wurde ca. 1 Stunde gespielt (nicht am Stück) und dann kleinere Übungen zwischendurch gemacht!
Welpengruppe war einmal die Woche, die andere 6 Tage waren wir dann in Hundeauslauf-gebieten damit sie auch Kontakt zu Älteren Hunde haben kann!

Später sind wir dann zur Junghunde-Gruppe gegangen, dort waren immer noch ihre Kumpels aus der Welpengruppe dabei- so das sie ausgelassen spielen konnten und wir ein wenig Grundgehorsam lernen konnten!

Jetzt ist meine Süße ca. 1 Jahr und 4 Monate und wir gehen seit ca. 4 Monaten nicht mehr zu einer Grundgehorsam-Stunde, sondern nur noch fürs Agility und Dog Dancing! Klar Dig Dancing könnte man auch zu Hause machen! Nur beim Agility geht das leider nicht, da ich keine Wippe oder A-Wand in der Küche zu stehen habe!

Es kommt vielleicht auch immer auf die Hundeschule darauf an, wir waren nie mehr wie 8 Hunde in der Gruppe , die dann bei Übungen in 2 Gruppen unterteilt wurden! Das heisst 4 Hunde in der Gruppe, da lernte es sich gut!

Alle Grundgehorsam-Stunden sind so aufgebaut, das alles der Hundebsitzer selber macht nach Anleitung! Und das man nicht einmal die Woche diese Übungen macht, sondern es ist mehr wie Hausaufgaben aufgeben und zu Hause und die ganze Woche wird weiter geübt.

Meine Hundeschule bemüht sich sehr auf die Bedürfnisse jedes einzelnen einzugehen!! Deshalb werden auch extra Trainings, wie zB Fahrrad-Training, Silvester-Training, Bauernhof-Training usw usw angeboten.

Viele sind mit ihren Hunden einfach überfordert- und der Hundeschule sei Dank-sonst wären die Tierheime sicherlich noch voller als sie es ohne hin schon sind.

LG Fja

Roona
27.09.2005, 18:40
Hundeschulen sind eine sehr gute Sache. Schon nur angefangen mit der Welpenschule...wo sonst findest du so viele Welpen auf einen Flecke? Und du kannst mir nicht sagen, dass das nicht Spass macht... ;)
Wenn es ne gute Schule ist, so sind die Gruppen auch nicht grösser als insgesamt 10 Leute, für 2 Gruppen... Ich selber leite eine Jugendgruppe und wir schauen immer, dass nicht mehr als fünf Personen in einer Gruppe sind... Und das heisst ja auch nicht immer, dass alle in Reih und Glied dastehen müssen. Man kann ja soviel abwechseln: verschiedene Spiele, Fly Ball, Spurensuche, Unterordnung, freilaufen, verstecken,...und und und.
Eine Hundeschule macht, wenn sie seriös ist, Spass und bring den Hunden bei, sich in einer Gruppe richtig zu verhalten und dazu noch Gehorsam lernen...
Es ist für Mensch und Tier interessant, neue Gefährten kennen zu lernen.
Und nur aus Bücher kannste dir auch nicht alles beibringen. Jemand, der dich vom Rande des Platzes korrigiert und dir intensiv zuschaut, ist da sehr viel wichtiger! Du merkst ja deine Fehler manchmal selber nicht, da brauchts eben auch ne Zweitperson!!!
Und das muss ja noch lange nicht heissen, dass man auf Shows will...wer wann und wo wieveil mal an Shows war bedeutet nichts, absolut nichts!!!
Eine Hundeschule ist dazu da, ein einträgliches Leben zwischen Hund und Mensch zu bringen, und wenns dann in der Gruppe noch Spass macht...um so besser:) Was ist daran auszusetzen???
Einfach vor sich hin wurschteln ist ja auch nicht ne wirkliche Lösung. Klar gibt es Gruppen, welche auch auf Prüfungen hin arbeiten, doch was ist da dran falsch? Leute machen auch Sport nd wollen sich dann bei einem Wettkampf testen...das gibt dann auch immer neue anregungen!
In der Gruppe kann jeder von jedem lernen, Fehler können auseinander genommen und diskutiert werden. Man lernt gemeinsam! Ist doch sehr schön und auch entspannend, immer neue Kontakte zu knüpfen...

Also, natürich gibts immer wieder schwarze Schafe, doch ich spreche hier von einer seriös geführten Hundeschule. Finde ich sehr wichtig im Leben von vielen Hundebesitzern. Und wenn es diese nicht gäbe...das möcht ich mir nicht ausmalen!!!

So, Monolog zu Ende :D :D :D

yelia
27.09.2005, 23:21
Hallo,
auch ich habe mit meinem vorigen hund die Hundeschule besucht weil er doch sehr eigensinnig war und ich erst lernen musste mit einem Hund umzugehen.

Mit meiner kleinen habe ich zum glück die möglichkeit das sie mit Hunden in ihrem Alter spielen kann.

Wir besuchen nächtes Jahr aber auch eine Hundeschule weil es unterandrem wegem dem *Hundeführereschein eventuell sein muss*

Und ich doch noch so einige Tipps hätte.
Ich kann ihr zwar viel vermitteln und habe auch vieles mit ihr erlernt was ich von der Hundeschule gelernt habe aber was wäre wenn ich das nicht wüsste??

Ich bin ganz froh das es Hundeschulen gibt und ich denke es kommt auf den betrachter an.

Die hunde können auch da ihre sozialen kontakte knüpfen und in den Spielstunden ihr Rudelverhalten ausleben. :)

So lernen sie auch von ihren artgenossen.

Lieben gruss
yelia

Shadowfax
28.09.2005, 08:33
Hallo!
Also ich bin auch der Meinung das Hundeschulen sehr sinnvoll sind.
Die Hunde bleiben in Kontakt mit anderen und man lernt ja auch schließlich mit aus den Fehlern, die die anderen Hundebesitzer machen und kann diese dann vermeiden. Außerdem ist es doch auch schön sich mit den anderen Hundebesitzern über die Fort- oder Rückschritte auszutauschen und zu sehen, dass es bei den anderen auch nicht immer Reibungslos läuft (es ist nicht so das ich den anderen nicht wünsche das alles klappt, aber irgendwie is man halt doch froh, dass man nicht die einzige ist wo nicht alles immer 100 % läuft).
Dazu kommt das man Agility oder ähnlichen Hundesport schwer alleine zuhause machen kann. Teile bestimmt wir machen bei normalen Spaziergängen auch immer kleine "Auszüge" aus Agility dann wird halt über nen Baum gesprungen, der große Stein ist dann unser Tisch. Aber richtig lernen kann man es denke ich schon in der Hundeschule besser. Unsere Hundetrainerin, die auch nur privat Unterricht gegeben hat (also keine gruppen hatte) hat uns mit unserem Hundi auch in die Hundeschule zum Agility geschickt, weil sie auch der Meinung war das er dadurch besser ausgelastet ist.
Lange Rede kurzer Sinn, wer Spaß und Freude an der Hundeschule hat und für den auch der Kontakt mit gleichaltrigen Artgenossen einen hohen Stellenwert besitzt ist in einer Hundeschule sicher nicht schlecht aufgehoben.
Schöne Grüße
Shadowfax

Julebaby
28.09.2005, 20:18
Ich schließe mich einfach mal so den anderen an! Welpenschule ist doch sinnvoll wenn man in der Gegend keine Welpen hat oder wo soll der Hund denn sonst sozialverhalten lernen??? Dann kommen die Leute später und jammern, dass ihr Hund keine anderen Hunde mag...

Ich fand Hundeschule auch lange albern, denn ich habe auch gedacht, dass ich das alles alleine schaffen kann, aber es gibt doch manche Tipps die man sonst nicht anwenden würde und am meisten habe glaube ich gelernt, wie und warum ich mit meinem Hund umgehen soll!

Am Sinnvollsten sind aber doch Hundeschulen für Hundeneulinge und Leute die sicherheit haben wollen beim Training.

Jetzt kann ich auch ganz alleine weiter arbeiten, aber ohne Hundeschule; wo sollte ich denn dann für die Begleithundprüfung üben und wo sollte ich sie ablegen und woher sollte ich wissen was wir dafür können müssen.

Aber du hast natürlich recht, wenn der Hund absolut nicht will(aus angst), dann sollte man ihn nicht zwingen, man muss aber trennen ob er aus angst nicht will oder nur aus dem Grund weil er bestimmen will wos langgehen soll!!!

Chaosschäfchen
29.09.2005, 09:00
also ich finde GUTE!!!! Hundeschulen schon sehr wichtig!
Wir haben unseren Dicken damals mit 5 wochen vom Besitzer weggeholt und haben mit ca 8-9 wochen angefangen in die welpen gruppe zu gehen damit er noch bissel sozialverhalten kennenlernt und andre hunde...zudem hat er dadurch die liebe zum wasser entdeckt( na ja ob das so toll war*g*) war halt uch immer meiste zeit spielen dann eine lektion und dann weiter spielen...und jetzt gehts auch immer mal wida auf den Hundeplatz aber so das es für ihn Spass macht wir neue Lernmethoden lernen und er vorallem das hören auch wenn andre Hunde da sind( manchmal ein problem bei ihm)
Auserdem gibts ja immer wieder Leute die ohne Erfahrung sich einen Welpen anschaffen und wenn die kompetente ansprechpartner haben ist es doch meist besser für den Hund...
aber wichtig das es eine gute Hundeschule ist wenn ich schon so kommentare höre wie: "zur einzelstunde sollten sie ihre kinder aber besser nicht mitbringen" oder in der junghund gruppe leute seh die iren hund nicht unterkontrolle haben obwohl sie die ganze zeit über welpenstunde besucht haben...also ich denke da läuft dann einiges falsch und das ist nicht sinn der sache...

und wenn der hund nicht will ob aus angst oder keine lust liegt es jawohl am ermessen des besitzers ob er weiter macht oder nicht...wobei ich die leute nicht versteh die dann weiter machen...weil erzwingen bringts ja uch nich

Emily
29.09.2005, 14:27
gute hundeschulen sind sehr wichtig! das fängt mit welpenstunde an und hört mit begleithundeprüfung auf. ein hund muss hören meiner meinung nach.

wichtig ist, keine gewalt, sondern mit bestätigung arbeiten (nicht mit leckerchen!), kleine gruppen, ggf. auch einzeltraining und ein guter ruf. es bewegt auch zum umdenken den hund eben nicht ins bett zu lassen und einfach zu verstehen, dass dem hund nicht geholfen ist, wenn man ihn vermenschlicht.

sog. "hundetrainer" sind immer so ne sache. ist es ein selbsternannter profi? oder kann er wirklich was?

solfari
29.09.2005, 21:17
Wollte mal fragen wer von euch mit seinem Hund alles in der Hundeschule war und ob es eurer Meinung nach wichtig ist, oder man es auch ohne Hundeschule schaffen kann

Ich selber war ein halbes Jahr mit unserem Hund dort und werde es nicht bereuen!

Was für erfahrungen habt ihr damit gemacht?

Roona
29.09.2005, 21:58
Sagen wirs so, ich bin ein Hundeschule Crack:D Ne, Spass bei Seite...
Ich find Hundeschule gerade im Welpen und Junghundealter sehr wichtig und sinnvoll. Dort triffst du auf gleichaltrige Hunde und das macht doppelt Spass!! Selber lernt man neue, meist nette Leute kennen und hat so ne tolle Zeit. Man kann viel voneinander lernen, als wenn man selbst drauflos wurschtel (nicht falsch verstehen...denn alleine sollte man ja auch üben, nicht nur während dem Kurs)
Man kann aus den Fehlern der anderen lernen, der Hund hat Sozialkontakte in einer Gruppe und ein Fachmann hat auch immer ein Auge auf dich und deinen Hund...Is doch gut, oder nicht?
Ich denke, dass man nie auslernt...dann ist ein zweites Augenpaar sicher besser, was dich korrigieren kann...Und in der Gruppe machts auch noch mehr Spass.
Für mich hört das Training mit dem Hund nie auf, man muss es nur immer neu anpassen. Und wenns ne gute Schule ist, dann machen die das mit!!!

Also, ich denke, dass man nicht jede Woche gleich zum Trainer rennen muss, wer nicht will (ich gebe ja Kurse, und die sind jede Woche...aber nicht jeder mag das). Doch so zwischendurch ist das gar nicht schlecht:)

So, hoffe, dass ich mich ungefähr verständlich ausgedrückt habe;)

Stripes
30.09.2005, 19:15
ja, ich war in der Hundeschule... fand es aber net sonderlich hilfreich, da ich das, was mir erzählt wurde, schon durch unsere alten Hunde wusste... im Endeffekt haben wir unseren Hund ja doch selbst erzogen ;) Für Anfänger ist es empfehlenswert! Und für Welpen vor allen die Welpenschule, damt sie unter "Gleichgesinnte" kommen!

Zuckerschnute
01.10.2005, 23:23
Hallo Hndeshule ein Klares Jaaa,
bei meinem ersten Hund habe ich es auch so gemacht und als wir Tyson bekommen haben (War mein erster Boxer) ging es auch fast 1 Jahr ohne bis er dann aber vor übermut eine Nachbarin umgeschmissen hat.

Ich würde selbst als Jahre lange erahrene HundeBesi mit meinem Hund zur Hundeschule gehen, vor allem die Welpen Spiel Gruppen und ein Grundgehorsam, natürlich muß man zuhause auch mit dem Hund Arbeiten sonst bringt das alles nichts.

Zuckerschnute
01.10.2005, 23:29
Hallo ich weiß ja nicht was Für Hundeschulen/vereine du kennst aber es gibt auch Hundschulen wo man Einzelstunden bekommt was ich z.B in einer Gruppe sehr gut finde ist das die Hunde unter Ablenkung Arbeiten können und sollten.

ei unseren Hundeschule kommen die Trainer sogar zu einem Nachhause.

Man kann zwar sehr viel im Intenet Lesen oder auch in Büchern aber das heißt noch lange nicht das man es auch Umsetzten kann.

Ganz Ehrlich zu dir als Trainerin die so einen Einstellung hat würde ich garnicht erst gehen.

Wenn Shows nicht so wichtig für dich sind warum Läufst du sie denn?

Wer sagt das in einer Hundeschule die Hunde keinen spaß am Traning haben?

meine Hnde haben sehr viel spaß genau wie die anderen bei uns im Training.

Shady
02.10.2005, 16:21
also gerade welpenspielen finde ich total wichtig für das sozialverhalten des Hundes..
man trifft doch immer wieder hundebesitzer die schon von weitem ganz ängstlich fragen ob man denn auch einen rüden an der leine hat und die dann nen riesigen bogen laufen weil ihr hund mit anderen rüden nicht kann...
Mein Hund war in der Welpengruppe und er mag wirklich jeden anderen Hund, nur wenn ein anderer ihm agressiv kommt, dann bellt er schon mal zurück...

war auch in der Hundeschule und da muss ich sagen, dass es auf jeden Fall viel gebracht hat..ich hab einen Labrador-Jack Russel Mix der sehr dickköpfig sein kann..aber die Dinge, die er in der Hundeschule gelernt hat kann er super..

waren danach auch ein paar mal auf dem Hundeplatz, er hat das eigentlich immer ganz gut gemacht und wir wollten es auch weiter machen, aber im Winter hat sich das dann zerschlagen (entweder stand die wiese unter wasser oder es hat so geregnet und mein Hund hasst regen, da geht der nich raus....naja und da die gruppen dort so riesig sind das immer der ganze samstag futsch ist wurde es dann in der Abiturzeit auch nichts mehr...) naja aber will auf jeden fall bald mal wieder mehr machen..muss mich nur mal nach nem anderen verein umgucken, da ich wenn gerne agility machen würde, die gruppe dort jedoch immer voll ist...

Frisby
03.10.2005, 21:42
Hundeschule kann ich nur befürworten!
Erstens können Gehorsamsübungen keinem Hund schaden, selbst zur Auffrischung und zweitens kann keiner von uns den Hund nur durch spazieren gehen so auslasten, als wenn Mann/Frau mit seinem Hund konzentriert arbeitet.
Natürlich sollte es einem Spaß machen und man sollte positiv an die Sache rangehen. Nur dann überträgt sich das auch auf den Hund. Egal ob man die klassische Hundeschule besucht, Agility oder Obidience betreibt.
Der Hund wird es uns danken wenn wir Ihm uneingeschränkt und stressfrei etwas von unserer Zeit schenken.

sonja
08.10.2005, 00:02
hi,
ich finde hundeschulen auch sinnvoll, gerade wenn es der erste hund ist.
alles aus büchern lernen? da muss der hund die bücher aber auch lesen damit er weiß welche macken er zeigen muss die wir dann "beheben können!

Amirah
08.10.2005, 11:38
Also ich war am Anfang mit meiner Hündin für eher kurze Zeit in der Hundeschule und würde das zumindest beim ersten Hund auch weiter empfehlen. Mit einem welpen ürde ich es auf jeden Fall machen, mit meiner 3 - Jährigen Hündin habe ich es eben auch gemacht.

Ich war nämlich teilweise schon etwas überfordert, obwohl ich vor dem Kauf alle möglichen Bücher und Internetseiten verschlungen habe. Das war auch sehr hilfreich, aber über manche Beratung und Einzelstunden war ich echt dankbar.
So ganz alleine beim ersten Hund wäre ich mit manchen Situationen vielleicht nicht so gut klar gekommen, bzw. hätte Angst gehabt, mich nicht richtig zu verhalten.

nicole1985
17.11.2005, 20:35
Soo.. jetzt möchte ich hierzu auch etwas beitragen.. hab schon fast die Befürchtung, das das nun was länger wird, aber man will ja auch was sinnvolles schreiben ;) :D .
Vor fünf Jahren hat sich unsere Familie einen polnischen Hütehund (Rüde) angeschafft (für alle die diese Rasse nicht kennen: von Kindern wird er immer Eisbär genannt... groß, schneeweiß und sieht aus wie ein Teddybär). Ich war damals fünfzehn und es war "mein" erster Hund. Ich habe gesagt, dass ich gerne die Erziehung übernehmen möchte. Und ganz ehrlich: ich hatte zum damaligen Zeitpunkt ganz viel Ahnung von Pferden, aber nicht von der Erziehung eines Hundes. Für mich bestand kein Zweifel.. ich muss mit dem kleinen Wollknäul in die Hundeschule. Wir haben ihn mit acht Wochen bekommen.. und ich finde die Welpenstunde ist unentbärlich.. wie hier schon oft erwähnt.. wo trifft man mehrere Welpen sonst so auf einem Haufen?? Es war auch alles wunderbar... diese Zeit hat richtig viel Spaß gemacht. Also.. ich bin auch der Meinung, dass eine GUTE Hundeschule sehr viel wert ist... gerade bei dem ersten Hund. Vorweg.. nach viel zu langer Zeit wurde mir erst klar, dass ich mit meinem Hund nicht in einer guten Hundeschule gelandet bin und im Nachhinein kann ich mich überhaupt nicht mehr verstehen, wie ich diese ganze Sache fast drei Jahre lang mitgemacht habe. Es lief da ab, wie beim Militär.. .es wurde nur rumgebrüllt, Leute vor der Gruppe blos gestellt und nur sowas. Mein Hund war mit Abstand der größte von allen.. und als er so ein Jahr alt wurde, da wurde er auch aufmüpfig.. und da wollte mir einer der Trainer doch tatsächlich einreden, dass wenn ich nicht solangsam mal bei meinem Hund öfters die Leine auf den Hintern haue, dann würde er bald nur noch mit gefletschten Zähnen vor mir stehen. Mit aufmüpfig meine ich, dass er in der Unterordnung immer ein paar Meter hinter mir lief oder ohne leine sich einfach hinsetzte. Fand ich nich so schlimm. Ich hab immer mehr das Gefühl, dass die Trainer mehr damit rum prahlen wollten, dass sie es schaffen würden, einen owczarek zu erziehen.. .bei denen galt diese Rasse nämlich als sehr schwer zu erziehen. Ich hab mich sowas von den blenden lassen.. ich war fünfzehn und kannte einfach nichts anderes. Naja und dann kam die Hundeverordnung und wir mussten die BH machen :( . Also, war nix mit aufhören. Da began die schlimmste Zeit mit meinem Hund.. wir mussten die Prüfung machen, weil ich es nicht einsehe meinem Hund einen Maulkorb umzutun. Also kamen wir in die Vorbereitungsgruppe... gaaanz viel Unterordnung sollte gemacht werden. Mein Hund hörte aufs Wort.. wenn ich ihn gerufen habe, kam er.. er hat alles gemacht.. bis auf eine Sache... bei Fuß gehen. Mein Hund hält mal gar nix davon neben mir her zu laufen, den Kopf im Nacken um mich anzuschaun (ich halte da auch überhaupt nichts von) aber die Richter wollten das sehen. In der Prüfung ist mein Hund genau die gleiche Linie gelaufen wie ich... nur 10m hinter mir :megalol: hmm.. nicht bestanden.. mal im Ernst, wie kann man daran festmachen, ob mein Hund mir gehorcht oder nicht??? Beim zweiten Mal haben wir es aber geschafft, weil der Richter Ahnung von dieser Rasse hatte und wusste, dass die für Unterordnung überhaupt nicht geschaffen ist. Die ganze Prozedur hat über ein Jahr gedauert und mein Hund wollte nicht mehr in mein Auto, weil er keine Lust mehr hatte zum Hundeplatz zu fahren. Problem bei der Hundeschule war auch.. vor Beginn der Unterordnung die Hunde Freilauf hatten.. find ich ne super Sache, wenn man die dann auch unter Kontrolle hat... und ich finde bei.. und dies ist jetzt echt nicht erfunden... 40-50 Hunden auf einem viel zu engen Raum ist dies nicht möglich.. es wurden nur Tritte verteilt und Klappern geschmissen.. mein Hund hat es gehasst.. er lag immer unter einem Baum und hat sich die ganze Sache angeschaut und war froh, wenn ich zu ihm kam. Dann wurde er innerhalb kürzester Zeit dreimal von dem gleichen Hund angefallen. Es war ein Staff (20cm kleiner als meiner), er war zu Menschen der liebste, konnte Hunde aber nicht ab. Er musste auch einen Halti tragen. Die Besitzerin war völlig überfordert mit ihm. Alle Hunde in der Platzablage.. Besis 10m entfernt. Mein Hund lag zwei Plätze weiter neben diesem Staff... aufeinmal stand der auf.. dachte ich mir nix bei.. dann stürmte er los.. und schon war er an der Kehle meines Hundes (durch Halti ist da nix passiert).. mein Hund liegt aufm Rücken und macht NIX, außer jaulen. Und der Trainer stand da und machte nichts. Naja ich dahin (wie die Mutter, die ihr Kind retten will) und hab den Staff einfach hochgehoben und weg getan.. die Leute meinten hinterher nur wo ich die Kraft her hatte... weiß ich nicht. Und dann meinte der Trainer nur zu mir, dass ich es nicht wagen sollte meinen Hund anzufassen. Daraufhin bin ich sowas von ausgetickt. Von wegen nicht in der Angst bestärken... hund war da drei Jahre alt.. ich kannte ihn in und auswendig... die Rasse ist was besonderes.. ich hab ihn geknuddelt und ihm gings wieder gut und mir auch. Das gleiche Szenario hat sich dann noch dreimal abgespielt, mussste die Prüfung ja nochmal machen. Dann hatte ich die Prüfung geschafft und mein Hund wurde "erlöst". Er brauchte nicht mehr zur Hundeschule. Ich war danach sowas von bedient.. man kann das alles über geschriebenes nicht rüber bringen, aber es war einfach nur schrecklich. Unsere Hündin habe ich dann mit dem was ich gelernt hab.. selbst erzogen. Also: ich habe gelernt wie man einen Hund halt so ausbildet, dass er tragbar für die Gesellschaft ist. Und das ist suuuuper wichtig, aber wie gesagt es muss die richtige Hundeschule sein. Achso noch ne Kleinigkeit: ca. drei/vier Monate, nachdem ich die Prüfung ENDLICH geschafft hatte, wurden unsere Hunde von der liste genommen. Aber so ist es halt im Leben.
Hundeschule: unbedingt beim ersten Hund... und wenn man die Richtige hat und auch die richtige Hunderasse dafür, dann unbedingt ja. Unsere Hunde sind keine Hunde für die Unterordnung oder schon gar nicht für das Agility.. welches ich super toll finde.. aber halt nicht mit meinen Eisbären :D .Viel geschrieben, aber ich finde so ein negativ Erlebnis mit Hundeschule sollte auch erwähnt werden, damit evtl zukünftige Hundebesis wissen, worauf sie besser achten, wenn sie sich eine Schule aussuchen.
Liebe Grüße Nicole :)





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