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Vollständige Version anzeigen : Welches ist das richtige Tier ... ?


Pandora
29.07.2007, 20:32
Hallo Leute,
ich bin neu hier und habe gleich eine Frage...
Aber zuerst ein kleines bisschen Hintergrundwissen...
Und zwar hat meine Oma das ganze letzte Jahr meinen Opa gepflegt bis er verstorben ist. Seitdem ist sie sehr allein und einsam. Es geht ihr gesundheitlich auch nicht total super (hoher Blutdruck)
Die einzige Freude die sie noch hat, so sagt sie, ist wenn ihre Urenkel zu Besuch kommen und sie auf sie aufpassen darf.
Sie hat selber erzählt, dass sie, als sie ihren Mann gepflegt hat oder wenn die Urenkel zu Besuch sind voller Energie war, weil sie weiß/wusste dass jemand sie braucht und sie sich kümmern kann.

Da wir sie leider nicht jeden Tag besuchen kommen können, habe ich mir überlegt ihr vielleicht ein Haustier zum Geburtstag zu schenken.
Habe schon oft gehört, dass Tiere gut für ältere Menschen sind.
Nun bin ich am überlegen welches wohl am besten zu ihr passt?
Es sollte in der Wohnung gehalten werden können (vom Vermieter her kein Problem) und eher ein ruhigeres Wesen haben.

Ich dachte vielleicht an einen Hund oder eine Katze (Alternativvorschläge willkommen) - welche Rasse ist für ältere Leute geeignet?

Wäre euch für jeden Tipp dankbar...

xadax
29.07.2007, 21:00
versuch doch im tierheim einen dackel oder pudel zu bekommen,aufjedenfall einen hund in der größe und der natürlich stubenrein ist und vllt auch daran gewöhnt ist,in der wohnung zu leben.

von der größe her,wäre das doch perfekt und vorallem muß deine "oma" sich ja auch schonen,wegen des bluthochdruckes.
ein größerer hund hat mehr power,meiner meinung nach.

Jaro
29.07.2007, 22:12
Eventuell einen Vogel oder einen Hund oder eine Katze. ;)

xadax
30.07.2007, 03:38
Eventuell einen Vogel oder einen Hund oder eine Katze. ;)


nichts gegen einen vogel oder eine katze,aber was für eine besondere herausforderung hat ein vogel?
sitzt im käfig,fliegt in der wohnung rum,zwitschert;)

katze:schön und gut,soll ja auch hauskatzen geben,aber so richtig etwas unternehmen kannst du mit denen auch nichts und wenn sie mal raus müssen,an der leine führen?
ich weiß nicht.

pandora´s "oma" will ja noch ein bißchen gefordert werden,da sie ja noch voller energie steckt,wenn sie gebraucht wird,da wäre ein kleiner hund das richtige.
gassi gehen,vllt noch etwas beibringen und und und........................

ist halt nur meine meinung;)

Alana
30.07.2007, 08:05
Hallo Pandora,


Deine Überlegung in allen Ehren, aber hast Du Deine Oma denn gefragt, ob sie überhaupt ein Tier haben möchte? Und ob sie in der Lage ist, in ihrem Alter und in ihrem Gesundheitszustand einem Tier noch längere Zeit gerecht zu werden?

Gerade Hunde brauchen doch eine konsequente Erziehung und jemand, der ihnen gerecht wird.

Und habt ihr euch überlegt, wer das Tier übernimmt, wenn die Oma vor dem Tier stirbt oder das Tier aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr halten kann? Was ist dann? Tier zurück ins Tierheim? Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen?

So edel der Gedanke auch ist (wir hatten genau dieselben Gedanken bei meiner Oma, als mein Opa verstorben ist), man tut den alten Leuten oft keinen Gefallen damit, wenn man sie nach einem Leben ohne Tiere auf einmal mit einer solchen Herausforderung konfrontiert.

Jaro
30.07.2007, 17:52
Hallo Pandora,


Deine Überlegung in allen Ehren, aber hast Du Deine Oma denn gefragt, ob sie überhaupt ein Tier haben möchte? Und ob sie in der Lage ist, in ihrem Alter und in ihrem Gesundheitszustand einem Tier noch längere Zeit gerecht zu werden?

Gerade Hunde brauchen doch eine konsequente Erziehung und jemand, der ihnen gerecht wird.

Und habt ihr euch überlegt, wer das Tier übernimmt, wenn die Oma vor dem Tier stirbt oder das Tier aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr halten kann? Was ist dann? Tier zurück ins Tierheim? Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen?

So edel der Gedanke auch ist (wir hatten genau dieselben Gedanken bei meiner Oma, als mein Opa verstorben ist), man tut den alten Leuten oft keinen Gefallen damit, wenn man sie nach einem Leben ohne Tiere auf einmal mit einer solchen Herausforderung konfrontiert.
Zu dem kommt es ebenfalls auf die Wohnsituation der alten Frau an.

Pandora
31.07.2007, 11:15
Hallo,
vielen lieben dank für die Antworten.

@alana
ich finde gut, was du geschrieben hast und dass du dir sorgen machst.
aber ich habe natürlich auch so meine überlegungen gemacht.
ich bräuchte mich eigentlich nicht rechtfertigen, mache es aber trotzdem, weil ich finde nicht, dass alle die Tiere verschenken gleich nicht im wohle des Tieres handeln.
Mit meiner Oma habe ich natürlich geredet, es war aber erst mal Reden, keine konkreten Pläne. Der Gedanke kam auch erst die letzten Wochen auf, deshalb will ich mich ja auch erst mal so gut wie möglich informieren bevor wir handeln.
Sooo krank ist meine Oma nicht, wie gesagt, sie hat nur hohen Blutdruck.
Es gibt viele Untersuchen, die zeigen, dass Haustiere helfen Stress abzubauen, sei es durch streicheln und auch Bewegung (spazieren gehen).
Und da mein Opa 15 Jahre älter war als die Oma, hoffe ich schon, dass sie noch mind. genauso lange leben wird.
Und selbst wenn nicht, wir sind eine große Familie (habe 4 erwachsene Geschwister) und sind mit meinen Großeltern auf einem Bauernhof aufgewachsen. Wir hatten neben Schweinen, Hühnern, Ziegen, Kaninchen usw auch Hunde und Katzen.
Auf jeden Fall sagte ich ja bereits, dass meine Oma eine Herausforderung WILL.

Und dass sie in einer Wohnung lebt, wo Tiere aber gestattet sind (die Nachbarn haben auch Hunde) hatte ich ja schon erwähnt.

Also, noch jemand Tipps oder Erfahrungen?

Jaro
31.07.2007, 12:29
Für eine artgerechte Hundehaltung in Wohnungen blicke ich der Tatsache immer etwas skeptisch ins Auge. Ist genug Platz in der Wohnung vorhanden?
Hat die alte Frau genügend Zeit um öfters mit dem Hund Gassi zu gehen?
Ist dort eventuell auch ein Garten oder ein Park in der Nähe vorhanden, wo der Hund sich austoben kann? Es gibt dort viele Fragen, und eine artgerechte Hundehaltung in manchen Wohnungen bezweifel ist wirklich sehr.
Mit den Katzen ist es fast genauso. Wie brauchen sehr viel Platz und auch sehr viel Bewegung. Aber es kommt wie bei den Hunden auch, auf die Wohnung an!

Ich würde eventuell einen Hamster, einen Vogel oder Fische vorschlagen.
Hamster sind zwar Nachtaktiv und benötigen weniger Pflege, aber wenn sie einen großen Käfig haben brauchen sie weder im Garten, noch in der Wohnung zu laufen.
Und sie kann ebenfalls mit ihm sprechen.

Der Vogel braucht Pflege und viel Platz zum fliegen, wäre auch eine Idee.
Und ein Aquarium passt meiner Meinung nach in jede Wohnung,
man muss mit den Fischen nicht Gassi gehen.
Man hat zwar keinen der einen Nacht's am Fußende rumschnarcht,
aber dafür kann sie die Fische öfters saubermachen und mit ihnen sprechen,
oder das Aquarium immer erweitern.

CindyBella
31.07.2007, 13:46
Ich würde auch sagen, dass ein Hund in Dackelgröße passend wäre.Vorallem weil die Oma ja wie gesagt eine Herrausforderung will und sie sich ja jeden Tag um das Tier kümmern möchte das heißt, sie will sicherlich auch ihre Pflichten täglich haben wie füttern,bürsten udn gassigehen... damit sie halt weiß, das der kleine Dackel(oder was auch immer) ohne sie nicht leben kann und auf sie angewiesen ist.Ich denke das wird ihr sicherlich helfen.Wie gesagt muss sie sich ja auch außerdem jeden Tag einwenig bewegen an der frischen Luft, weil sie gassi gehen muss und sitzt nicht den ganzen Tag auf dem Sofa.Das ist sichrlich auch nochmal gut für ihre Gesundheit.Schon allein der frischen Luft wegen!
Lg CindyBella

France
31.07.2007, 13:54
ich bräuchte mich eigentlich nicht rechtfertigen, mache es aber trotzdem, weil ich finde nicht, dass alle die Tiere verschenken gleich nicht im wohle des Tieres handeln.
Ich denke nicht, dass Alana eine Rechtfertigung wollte, aber nachfragen, wenn etwas unklar ist, ist doch gestattet - immerhin wollen wir Dir ja helfen ;)

Für eine artgerechte Hundehaltung in Wohnungen blicke ich der Tatsache immer etwas skeptisch ins Auge. Ist genug Platz in der Wohnung vorhanden?
Hat die alte Frau genügend Zeit um öfters mit dem Hund Gassi zu gehen?
Ist dort eventuell auch ein Garten oder ein Park in der Nähe vorhanden, wo der Hund sich austoben kann? Es gibt dort viele Fragen, und eine artgerechte Hundehaltung in manchen Wohnungen bezweifel ist wirklich sehr.
Der Platz ist für einen Hund völlig zweitrangig, solange sich mit ihm beschäftigt wird und er regelmäßig raus darf. Solange der Hund genug Platz hat, um sich auszustrecken, ist in der kleinsten Hütte Platz. Was hat ein Hund davon, wenn er 200 qm zur Verfügung hat und sich keiner um ihn kümmert?
Und Park :juck: Da herrscht in der Regel Leinenpflicht ;)



Aber es kommt wie bei den Hunden auch, auf die Wohnung an!
Bei Hunden nicht wirklich - mit Katzen kenne ich mich nicht aus.



Und ein Aquarium passt meiner Meinung nach in jede Wohnung,
man muss mit den Fischen nicht Gassi gehen.
Man hat zwar keinen der einen Nacht's am Fußende rumschnarcht,
aber dafür kann sie die Fische öfters saubermachen und mit ihnen sprechen,
oder das Aquarium immer erweitern.

Ein Aquarium ist sehr viel arbeit, zumindest, wenn man es artgerecht gestaltet ;) Das Saubermachen ist nicht unbedingt eine Arbeit für jedermann :D

@Pandora:
Ich finde die Idee mit dem Tier klasse :jo:
Und ein Hund ist bestimmt keine schlechte Idee. Nicht nur, dass Deine Oma rauskommen würde, sondern auch weil man dadurch in Kontakt bleibt und sich nicht einigelt. Allerdings stellt sich die Frage, wie Deine Oma zu einem Hund steht. Ihr müsst ja nicht gleich mit einem Neufundländer ankommen :D Es kann ja auch ein schon ausgewchsener Hund sein (sofern Deine Oma nicht auf eine rasse fixiert ist)
Und was das Gassi-Gehen angeht: Eine Neachbarin von uns ist mittlerweile nicht mehr gut zu Fuß und hat ein Mädchen, das mit ihrer Hündin nachmittags spazieren geht - also da finden sich immer Mittel und Wege, sowas zu organisieren :)
Kleintiere find eich nicht unbedingt die beste Idee, alleine schon, weil die Lebenserwartung recht gering ist.
Ein Vogel wäre nicht schlecht, wen Ihr ihn halbwegs artgercht unterbringen könnt oder er auch fliegen darf :) Fände ich eigentlich eine sehr gute Idee.
Hat Deine Oma denn irgendwelche Lieblingstiere?

Alana
31.07.2007, 13:54
Hallo Pandora,


da sind ja einige wichtige Voraussetzungen bereits geklärt. Tierhaltung in der Wohnung ist gestattet, die Oma will eine Herausforderung und im schlimmsten Fall ist weiterhin für das Tier gesorgt.

Das sind eben so die Dinge, die oft nicht im Vorfeld geklärt werden und die mir dann meine Vermittlungsfälle bescheren. Deshalb die Nachfrage.

Tja, was für ein Tier für eine Rentnerin ... was ist sie denn für ein Typ? Will sie lieber was zum Bekuscheln und Liebhaben oder will sie etwas, das sie wieder "unter Leute" bringt?

Bei letzterem ist natürlich der Hund ideal, denn da muß sie raus. Ich würde mich in einem solchen Fall beim Tierheim erkundigen, ob sie einen geeigneten Hund haben. Denn einen Welpen würde ich für einen Rentner nicht empfehlen.

Katze - kommt auch wieder auf das Verhältnis Deiner Oma zu Katzen an. Die alten Bauersleute haben ja häufig nicht das allerbeste Verhältnis zu Katzen als Haustiere. Die werden nach wie vor als Mäusejäger angesehen, die ansonsten bitte unsichtbar bleiben sollen.

Die üblichen Kleintiere ... ich weiß nicht, ob ich das einem Rentner empfehlen würde. Kaninchen sind sehr anspruchsvoll, da kann man viel Zeit mit verbringen, aber sie machen eben auch viel kaputt, womit eine Rentnerin eventuell überfordert sein könnte. Meerschweinchen, Hamster, Mäuse ... irgendwie alles nicht das Richtige für Rentner.

Vögel - zwei Sittiche oder Kanarienvögel, warum nicht. Da hat sie Ansprache, es ist immer was los und man kann sich prima mit Vögeln beschäftigen. Der Dreck hält sich in Grenzen, die Zerstörung in aller Regel auch.

Ich denke, letzten Endes wird Deine Oma entscheiden müssen, welches Tier ihr am besten liegt.





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