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Unsere Findelkinder
Tiere der Wildnis
Das sind Wir!
Elisabeth& Saskia
Unser Ausritt gestern verlief ruhig und gelassen.
Gelassen trabten wir einen Feldweg entland und bogen in einen Waldweg ein, der zu unserer Sandgaloppstrecke führte.
Dort preschten wir im schnellen Galopp hinunter.
Schließlich parierten wir zum Schritt durch und gönnten unseren Ponies eine Pause. Es war bereits acht Uhr morgens.
Zwischendurch tragen wir die Distanzreiterin auf ihrem Schimmel an.
Kurz nachdem sie an uns vorbei war hörten wir ein zwitschern auf dem Feld aus dunkler Erde rechts neben uns- Ein Vogel!
Es war eine verletzte Goldammer.
Elli stieg vom Pferd ab und ging mit Luces am Zügel auf das Feld.
Sie untersuchte vorsichtig den Vogel und wir beschlossen ihn mitzunehmen. Er sollte gründlich untersucht werden.
Er konnte leider nicht mehr fliegen, nur noch hüpfen.
In der Nähe des Feldes lag ein befahrner Ort und gegenüber des Feldes eine Hauptstraße. Wir ritten mit dem Vogel in der Hand nach Hause, zu Elli. Mit dem Vogel fest in der Hand preschten Elli im amerikanischem Dressurstyl (Mit Dressursattel, Englischer Trense, langem Zügel und einer Hand geritten) und ich im Western- Freizeitstyl (Jeans, Westerntrense, Vielseitigkeitssattel und losem Zügel in einer Hand) die lange Grasstrecke am See herunter und gaben auch auf unserer Heimgaloppstrecke Vollgas. Der Vogel, extra geschützt wegen dem Wind, wurde Zeit zu Zeit immer ruhiger und hörte auf zu zittern. Am Stall angekommen machte ich unsere Pferde
Stallfertig und ließ sie auf die Koppel.
"Der Vogel hat glaube ich Hunger. Er hat eben ein bisschen in meine Hand gezwickt.", sagte Elli und schaute auf den Vogel in ihrer Hand.
Zuhause bei ihr angekommen suchten wir im Internet und Vogelbüchern nach der Rasse und dem Geschlecht des Vogels.
Nach dem Wissen Elli's Mutter war es ein Goldammer Männchen-
Die verbreiteste Ammerart in Europa.
Wir erkundigten uns schließlich nach der Nahrung des Vogels im Internet. Im Garten suchten wir dann Samen, die empfolene Nahrung der Goldammer und boten ihm Wasser an.
Gefressen hatte er.
Es klingelte an der Tür: Meine Mutter kam.
Sie holte mich vom übernachten bei Elli ab.
Müde wie ich war sagte ich zu Elli, dass der Vogel bei ihr bleiben sollte. Ich würde den ganzen Tag durchschlafen, weil wir die ganze Nacht über Playstation 2 gespielt haben. Sie würde zwar auch gleich schlafen gehen, aber ihre Mutter würde sich um den Vogel kümmern.
Zum Tierarzt wollten wir vorhin fahren, leider meinten die Tierärzte am Telefon, dass die Vögel der Natur ausgesetzt sind, und er auch nichts machen kann und will.
Also versuchten wir ihn aufzupebbeln.
Heute rief ich bei Elli zuhause an und fragte,
ob ich heute den Vogel haben dürfte.
Ich wollte zu dem Tierarzt bei uns um die Ecke mit ihm und ihn eventuell nach einem Antibiotika wegen dem roten, harten Geschwür rechts an seiner Brust fragen.
Leider teilte mir Lisa heute morgen mit, dass unser Findelkind gestorben ist.
Hier eine Erinnerung an unser Findelkind, Arabella.
OMG das tut mir voll leid. ich hab auch mal als ich 12 war ein Spatzenbaby gefunden, doch das starb noch am gleichen tag... Es saß verlassen den ganzen Morgen da und keine Mutter kam also entschloss ich mich es mit der hand groß zu ziehen (jedenfalls versuchte ich es) naja dann stab es leider...
OMG das tut mir voll leid. ich hab auch mal als ich 12 war ein Spatzenbaby gefunden, doch das starb noch am gleichen tag... Es saß verlassen den ganzen Morgen da und keine Mutter kam also entschloss ich mich es mit der hand groß zu ziehen (jedenfalls versuchte ich es) naja dann stab es leider...
Passierte leider bei Lisa und mir auch. Ich hatte den Tag zuvor ja auch bei ihr geschlafen und der Ausritt war so etwa gegen 06:00 Uhr morgens weil wir auch die ganze Nacht wach waren.
Naja ich musste dann halt zwei Stunden später auch nach Hause und Lisa wollte sich halt drum kümmern aber sie meinte dann am gleichen Abend, dass der Vogel es nicht geschafft hat. :zuck:
Vielleicht finden wir ja bald wieder ein Tier was ich aufpebbeln kann.
ja aber eins das durch kommt!
Achja zwischendurch fand Lisa noch drei Igel die mitten auf der Straße lagen.
Ist aber schon länger her.
WoW!
Habt ihr die mitgenommen? Wenn ja: Sind sie duchgekommen?
Lisa hatte die mitgenommen und hatte sie zusammen mit ihren Schwestern aufgezogen. Die hatten so ein großes Stück im Garten abgetrennt (mit Laut und allem drum und dran) und haben halt jeden Tag mehrmals Futter und Wasser ins Gehäge gestellt. Sind wohl nur eine Woche am Leben gewesen.
Die waren wohl aber schon ausgewachsen.
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