Vollständige Version anzeigen : Mit der (Farb)maus zum TA?
Schneewittchen
14.01.2006, 20:26
Geht ihr mit euren Mäusen zum TA? oder würdet ihr?
ich denke das kaum ein arzt bei mir farbis behandeln würde.. :confused:
Hi
Als ich mein Praktikum beim TA gemacht habe, sind einige (Frab)mäsue gekommen. EIgentlich müsste jeder Tierarzt auch (farb)mäuse behandeln können. Kam ja schliesslich in seiner Ausbildung vor!
Da kann ich Idefips nur zustimmen... Jeder Kleintierarzt sollte in der Lage sein, auch (Farb)mäuse zu behandeln, muss er auch... Also ich gebe mit all meinen Kleinsäugern zu meiner TÄ und die kann auch alle behandeln:nicken:
Warum sollte man das nicht können oder nicht wollen?
Naja ich musste damals nicht mit meinen Mäusen zum TA... sind alle aufgrund des Alters gestorben. Und kastrieren musste ich nicht, da ich nur gleichgeschlechtliche hatte ^^. Hätte ich einen gewissen Anlass zum TA-Besuch, würde ich das allerdings tun :nicken: das ist doch keine Frage ^^°
Ich geh mit denen nicht zum Tierarzt... wenn die Zuchtmäuse was haben bekommen halt die Schlangen ne extra Portion ;)
@ Luna: Naja, aber nicht jeder Mensch besitzt eine Schlage.
Schneewittchen
15.01.2006, 18:10
eben ;D ich habwe keine schlange .. ich war noch nie mit meinen beim TA konnte es mir nur nit vorstellen..
danke für die antworten :nicken:
Jessie Jay
15.01.2006, 19:50
Das sind genauso Tiere wie größere auch...Mit nem Hamster geht man ja auch hin.
Mäuse kann man doch deswegen nicht verrecken lassen,nur weils Mäuse sind.... :(
JEDES Tier hat ein recht auf ärztliche Versorgung,wenn der Doc das nich macht,is das unterlassene hilfeleistung... :rolleyes:
Bitte, hoffe ich bzw. wir konnten dir helfen.
Und gehst du mit deiner Farbmaus zum TA?
Hallo Idefips,
EIgentlich müsste jeder Tierarzt auch (farb)mäuse behandeln können. Kam ja schliesslich in seiner Ausbildung vor!
Schön wär's. Leider ist das nicht so. Im regulären Veterinärmedizinstudium werden Hund, Katze (am Rande ...), Rind, Pferd, Schwein, Ziege und Schaf behandelt. Alles andere muß sich der Student selbst erarbeiten oder später in der Facharztausbildung lernen.
Jedenfalls kann man in den meisten Fällen davon ausgehen, daß ein Tierarzt, der "Kleintiere" im Praxisschild stehen hat, nicht unbedingt fit in Sachen Kleinsäuger und Heimtiere ist. Bei einem "Facharzt für Heimtiere" ist man mit "Kleinviech" in der Regel besser aufgehoben.
Viele Grüße,
Alana (die in ihrer Ausbildung leider auch nur Hund und Pferd geballt eingetrichtert bekommt, Katze läuft so nebenbei, Heimtiere werden genauso wie Vögel überhaupt nicht erwähnt)
Schneewittchen
16.01.2006, 21:47
Bitte, hoffe ich bzw. wir konnten dir helfen.
Und gehst du mit deiner Farbmaus zum TA?
wenn sie was haben dann schon .. sind ja kerngesund wollte nur mal fragen
Im regulären Veterinärmedizinstudium werden Hund, Katze (am Rande ...), Rind, Pferd, Schwein, Ziege und Schaf behandelt. Alles andere muß sich der Student selbst erarbeiten oder später in der Facharztausbildung lernen.
Kann ich so nicht bestätigen!!! Katzen werden schon gar nicht nur am Rande bearbeitet, die gehören genauso dazu, wie der Hund usw. Zudem haben wir während unserem Studium auch Zusatzvorlesungen zu den Kleinsäugern (wie Meerschweichen, Kaninchen, Mäuse...). Von daher haben wir das alles in unserem normalen Studium. Danach, wenn man sich dann sowieso für ein Fachgebiet entscheidet, kommt das alles allemal nocheinmal vor:nicken:
Wir haben z.B. auch nicht nur die Kühe, Schafe und Ziegen als Widerkäuer, sondern auch Exoten (Lamas, Kamele,etc.)... Und ja, auch die Vögel sind bei uns Bestandteil des Studiums!!!
Studierst du denn veterinär Medizin oder haste schon, dass du das so erklärst? Kein Angriff, sondern reines Interesse:)
Hi Roona,
ich studiere nicht Veterinärmedizin, sondern mache eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin. Der Umfang dieser Ausbildung entspricht in etwa dem, was in der Veterinärmedizin im Grundstudium durchgenommen wird. Natürlich ohne Chirurgie und Anästhesie (ist uns THP verboten), auch um die Biochemie kommen wir zu einem großen Teil herum, dafür dürfen wir uns mit diversen anderen Therapieformen wie Homöopathie, TCM etc. befassen.
Die Dozenten sind promovierte oder habilitierte Veterinärmediziner, Biologen, Agrarwissenschaftler, Apotheker oder Rechtsanwälte und die Aussage, welche Tiere im Studium behandelt werden, habe ich von ihnen und auch von meinem TA (Fachärzte für Heimtiere, Tierzahnheilkunde und Reptilien), bei dem ich Praktikum mache.
Auch ein großer Teil der veterinärmedizinischen Bücher beschränkt sich auf die Tierarten, die ich genannt habe - beispielsweise Anatomiebücher. Diverse Seiten über Hund und Pferd, das halbe Buch befaßt sich mit dem Rind und für Katze und kleine Wiederkäuer bleiben eine Seite pro Tierart übrig. Exoten werden nicht erwähnt, Vögel/Geflügel werden in separaten Büchern behandelt, für Heimtiere muß man dann schon ziemlich suchen. Ich suche im Moment z. B. ein taugliches Anatomiebuch für Heimtiere - bisher habe ich nichts gefunden.
Viele Grüße,
Alana
1.Auch ein großer Teil der veterinärmedizinischen Bücher beschränkt sich auf die Tierarten, die ich genannt habe - beispielsweise Anatomiebücher. Diverse Seiten über Hund und Pferd, das halbe Buch befaßt sich mit dem Rind und für Katze und kleine Wiederkäuer bleiben eine Seite pro Tierart übrig.
Exoten werden nicht erwähnt,
2.Vögel/Geflügel werden in separaten Büchern behandelt,
3.für Heimtiere muß man dann schon ziemlich suchen.
4.Ich suche im Moment z. B. ein taugliches Anatomiebuch für Heimtiere - bisher habe ich nichts gefunden.
Hei Alana:)
Also, mein erster Verdacht: vielleicht gibts da Unterschiede zwischen der Schweiz und Deutschland...Weiss nicht. Gerade unsere Dozenten betonen, dass wir ja sonst kaum zu solchem Wissen kommen, wenn nicht sie die Vorlesungen halten würden...
Sorry, hab dein Beitrag Nummeriert, will noch was sagen:
1.Kann dir nur zustimmen...leider ist es so, da diese Tierarten ja die häufigsten sind, womit ein Tierarzt am meisten zu tun hat. Und da wird vernachlässigt, dass es noch ganz viele andere Tiearten gibt, welche von Haltern betreut werden. Nur das Problem ist, dass man nicht alle Tierarten durchnehmen kann, in einem allgemeinen Anatomiebuch. Deshalb kommen die Haupttiere und dann noch die merklichen Unterschiede der anderen... Naja, dafür gib ts ja jetzt immer mehr Spezilliteratur dazu, was aber sicherlich nicht sehr angenehmt ist, für solche, die etwas einheitliches suchen...
2.Jo, is immer so, da die nicht zu den Säugetiren gerechnet werden und man somit einen Unterschied herstellen will...nehm ich mal an.
3.Genau. Da gibts glaub ich noch nicht soviel gute Literatur, die extra dafür zusammengestellt wurde, leider. Doch das alles ist sich ja langsam am ändern... Kannst ja du ein neues Buch darüber herausgeben;)
4.Kann dir leider nicht helfen. Ich hab auch nur die "normalen" Anatomiebücher. Und etwas vergleichbares für Heimtiere hab ich bis heute noch nicht entdeckt, leider:(
So, das war glaube ich alles, was ich noch anmerken wollte...:)
Liebe Grüsse, Roona
Also alle TA die ich kenne, behandeln auch Mäuse, Hamster etc. :nicken: Das gehört einfach dazu, wenn sie wirklich gut sind, finde ich. Und ich würde mit meinem Tier (egal was für eins) immer zum TA gehen, wenn ich denke, dass es net anders geht. Und ne Farbmaus is ja nun schon besser zu behandeln als irgendein Fisch oder sonstiges :D
Hallo!
Nicht alle Tier Ärzte trauen sich an Mäuse ran und ich würde dem TA der an unserem Stall die Pferde behandelt auch keine Maus in die Hand geben denn er sagt Mäuse sind unnütze Viecher die man nicht braucht!
Aber bei uns in der Gegend gibt es auch einen TA der sich auf Nager Spezialisiert hat und der geht auch für deine Maus in den OP wenn es sein muss!
Aber ich musste mit meinen nicht hin und ich hoffe, dass ich auch nie hin muss!
LG lea
vBulletin® v3.6.10, Copyright ©2000-2008, Jelsoft Enterprises Ltd.
- Modified by Octane Software Development | More vB Archives