Barney Bär
26.10.2005, 10:49
Hallo, da es hier ja auch mal Tipps geben soll, will ich mal von Wunderkräften der Lebertransalbe berichten:
Mein Hund ist mal ziemlich böse von einem Bernhadiner gebissen wurden. Ich war für eine Woche weg und er in einer Pflegestelle. Irgenwie ist es dort passiert, wann weiß keiner mehr so genau. Als ich in wieder abholte hatte er eine Stelle am Ohr, die Pflegemami sagte, das sie das schon desinfiziert hat.
Auf dem Kopf war auch eine schorfige Stelle, die am Ohr suppte jedoch richtig gehend. Naja habe mir das ganze noch bis zum nächsten Tag angeschaut (war Sonntag als ich ihn abholte) und bin dann Nachmittags zu meiner Tierärztin.
Sie scaute sich die Wunde an, schnitt sie frei etc... Dann fühlte sie über den Kopf und sagte: Oh was ist denn hier noch???? Ich das ist schon verschorft, deshalb habe ich nicht gepuhlt.
Und dann kam der Moment in dem mir der Kreislauf wegsackte, und ich bin wirklich hart im nehmen:
Sie griff an den Schorf und zog ihm mit einem Griff die Hälfte seines Fells vom Kopf (*mirwirdheutenochganzschlecht*), darunter dunkel rote Haut, Handteller groß war die nackte Stelle auf seinem Kopf. In der Mitte prankte ein Riss, etwa 3 cm lang, die Kopfhaut war geschwolllen und es roch wiederlich!
Dann gings los, sie rasierte den Rest vom Kopf auch noch und wir fanden noch vier weitere kleinere Wunden. Sie spülte die große Wunde, und ob ihr glaubt oder nicht, die Lösung kam aus allen Löchern wieder raus! Mein Hund war wie ein Sieb! Mir war so schlecht und er hat die ganze Zeit (1 1/2 Stunden) so artig auf dem Tisch gelegen und sie machen lassen.
Sie meinte dann, das seine Überlebenschancen so 50-50 wären. Da es ja fürchterlich vereitert war. Er bekam Antibiotika gespritzt und auch als Tabletten mit nach Hause. Wie auch diese Lebertransalbe. Die mußte ich richtig in die Wunden schmieren (Haut anheben und rein damit mit...*schüttel*), nach zwei Tagen noch mal spülen und da so es schon viel besser aus. Immer wieder Salbe und nach etwas über einer Woche fing die Wunde dann tatsächlich an zu heilen.
Meine TÄ sagte mir damals, das diese Salbe schon bei viel schlimmeren Wunden geholfen hätte (sie erzählte was von vernachlässigten HUnden mit wunden in enen schon Maden waren... *schüttel*)
Ihr fragt euch sicherlich: warum hat sie das nicht bemerkt?? Tja in der Pflegestelle wurde die einizig sichtbare Wunde, die am Ohr, schön offengehalten (ist ja an sich auch nicht verkehrt), dadurch konnte der Eiter immer schön abfließen und er Kopf schwoll nicht an. Er zeigte auch keinerlei Schmerzreaktion wenn man ihn streichelte und war so völlig normal drauf. Übrigens die ganze Zeit.
Damals hatte ich ihn erst ein halbes Jahr und kannte ihn noch nicht so gut. Heute weiß ich, das er ein "gestörtes" schmerzempfinden hat- z.B. muß man schon voll auf seinem Fuß drauf stehen bis er quitscht... im gegensatz zu underer verstorbenen Hündin, die ist schon quitschend hoch gesprungen wenn man nur in 50 cm Entfernung an ihr vorbei gegangen ist.
Grüße Sabrina
Mein Hund ist mal ziemlich böse von einem Bernhadiner gebissen wurden. Ich war für eine Woche weg und er in einer Pflegestelle. Irgenwie ist es dort passiert, wann weiß keiner mehr so genau. Als ich in wieder abholte hatte er eine Stelle am Ohr, die Pflegemami sagte, das sie das schon desinfiziert hat.
Auf dem Kopf war auch eine schorfige Stelle, die am Ohr suppte jedoch richtig gehend. Naja habe mir das ganze noch bis zum nächsten Tag angeschaut (war Sonntag als ich ihn abholte) und bin dann Nachmittags zu meiner Tierärztin.
Sie scaute sich die Wunde an, schnitt sie frei etc... Dann fühlte sie über den Kopf und sagte: Oh was ist denn hier noch???? Ich das ist schon verschorft, deshalb habe ich nicht gepuhlt.
Und dann kam der Moment in dem mir der Kreislauf wegsackte, und ich bin wirklich hart im nehmen:
Sie griff an den Schorf und zog ihm mit einem Griff die Hälfte seines Fells vom Kopf (*mirwirdheutenochganzschlecht*), darunter dunkel rote Haut, Handteller groß war die nackte Stelle auf seinem Kopf. In der Mitte prankte ein Riss, etwa 3 cm lang, die Kopfhaut war geschwolllen und es roch wiederlich!
Dann gings los, sie rasierte den Rest vom Kopf auch noch und wir fanden noch vier weitere kleinere Wunden. Sie spülte die große Wunde, und ob ihr glaubt oder nicht, die Lösung kam aus allen Löchern wieder raus! Mein Hund war wie ein Sieb! Mir war so schlecht und er hat die ganze Zeit (1 1/2 Stunden) so artig auf dem Tisch gelegen und sie machen lassen.
Sie meinte dann, das seine Überlebenschancen so 50-50 wären. Da es ja fürchterlich vereitert war. Er bekam Antibiotika gespritzt und auch als Tabletten mit nach Hause. Wie auch diese Lebertransalbe. Die mußte ich richtig in die Wunden schmieren (Haut anheben und rein damit mit...*schüttel*), nach zwei Tagen noch mal spülen und da so es schon viel besser aus. Immer wieder Salbe und nach etwas über einer Woche fing die Wunde dann tatsächlich an zu heilen.
Meine TÄ sagte mir damals, das diese Salbe schon bei viel schlimmeren Wunden geholfen hätte (sie erzählte was von vernachlässigten HUnden mit wunden in enen schon Maden waren... *schüttel*)
Ihr fragt euch sicherlich: warum hat sie das nicht bemerkt?? Tja in der Pflegestelle wurde die einizig sichtbare Wunde, die am Ohr, schön offengehalten (ist ja an sich auch nicht verkehrt), dadurch konnte der Eiter immer schön abfließen und er Kopf schwoll nicht an. Er zeigte auch keinerlei Schmerzreaktion wenn man ihn streichelte und war so völlig normal drauf. Übrigens die ganze Zeit.
Damals hatte ich ihn erst ein halbes Jahr und kannte ihn noch nicht so gut. Heute weiß ich, das er ein "gestörtes" schmerzempfinden hat- z.B. muß man schon voll auf seinem Fuß drauf stehen bis er quitscht... im gegensatz zu underer verstorbenen Hündin, die ist schon quitschend hoch gesprungen wenn man nur in 50 cm Entfernung an ihr vorbei gegangen ist.
Grüße Sabrina

