Fjalla
21.08.2007, 03:18
Verhalten im Vergiftungsfall
Was tun, wenn die Katze etwas Giftiges gegessen hat?
Giftige Substanzen gibt es in großer Zahl, und die Möglichkeiten für die Katze, sich zu vergiften, sind sehr vielfältig. Das Erscheinungsbild einer Vergiftung ist sehr variabel. Im Zweifelsfall konsultieren Sie immer Ihren Tierarzt. Wenn Sie gesehen haben, dass die Katze etwas gefressen hat, das giftig sein könnte, gehen Sie sofort zum Tierarzt. Befindet sich das Gift noch im Magen, kann der Tierarzt ein Erbrechen herbeiführen und das Gift somit wieder herausbefördern. Ist es erst im Darm, gelingt dies nicht mehr.
Ist noch etwas von der giftigen
Substanz auffindbar?
Schauen Sie immer, ob in der Nähe der Giftaufnahme noch mehr von der Substanz zu finden ist. Legen Sie davon etwas in ein Taschentuch und nehmen Sie es mit zum Tierarzt. Viele Giftsubstanzen sehen in Form und Farbe charakteristisch aus. Sie helfen dem Tierarzt damit entscheidend! Sollte sich sogar Verpackung einer Giftsubstanz finden, nehme sie sie in jedem Fall auch mit.
Keine Hausmittel ohne Absprache
mit dem Tierarzt!!
Sind bereits Vergiftungserscheinungen aufgetreten (Erbrechen, Durchfall, Atemnot, Krämpfe) ist Eile geboten! Versuchen Sie keine Hausmittel ohne Rücksprache mit dem Tierarzt! Das Eingeben von Öl oder Milch ist leider weit verbreitet: Manche Gifte lösen sich aber besonders gut in Fett und werden damit nur noch schneller vom Körper aufgenommen!
Gefahrenquelle:
Frostschutzmittel
Im Winter stellen Tankstellen und Garagen eine besondere Gefahr dar, denn Kühl- und Scheibenwischwasser enthalten zumeist das Froschutzmittel Glysantin. Es enthält Ethylenglycol, eine geruchlose, süßlich schmeckende Substanz, die für Katzen eine Verlockung darstellt. Nur wenige Milliliter können einen tödlichen Vergiftungsmechanismus in Gang setzen. Ethylenglycol führt zur Bildung von Kristallen, die vor allem
Nieren und Gehirngefäße schädigen. Schwere Nierenschäden oder tödliches Nierenversagen sind die Folge. Die Symptome werden je nach Giftmenge ein bis sechs Stunden nach Aufnahme erkennbar - sie reichen von torkelndem Gang über Erbrechen, beschleunigte Atmung und Krämpfe bis hin zur Bewußtlosigkeit.
Weitere Gefahrenquelle:
Zimmer- und Gartenpflanzen
Die meisten Zimmerpflanzen sind giftig für Katzen, es gibt nur wenige unschädliche (z.B. Grünlilie, Zimmerbambus, Katzengras...). Die beliebte Yuccapalme z.B. kann beim Anknabbern schwere Nierenschädigungen verursachen, ebenso der Ficus (Benjamini). Deutliches Alarmzeichen sind hierfür zum Beispiel plötzlicher, unererklärlicher Speichelfluss!
Quelle: Pfotenabdruck 2004 S.10
www.katzeninfo.com (http://www.katzeninfo.com/KIN/catcare/Pfotenabdruck/pfotenabdruck.html)
Was tun, wenn die Katze etwas Giftiges gegessen hat?
Giftige Substanzen gibt es in großer Zahl, und die Möglichkeiten für die Katze, sich zu vergiften, sind sehr vielfältig. Das Erscheinungsbild einer Vergiftung ist sehr variabel. Im Zweifelsfall konsultieren Sie immer Ihren Tierarzt. Wenn Sie gesehen haben, dass die Katze etwas gefressen hat, das giftig sein könnte, gehen Sie sofort zum Tierarzt. Befindet sich das Gift noch im Magen, kann der Tierarzt ein Erbrechen herbeiführen und das Gift somit wieder herausbefördern. Ist es erst im Darm, gelingt dies nicht mehr.
Ist noch etwas von der giftigen
Substanz auffindbar?
Schauen Sie immer, ob in der Nähe der Giftaufnahme noch mehr von der Substanz zu finden ist. Legen Sie davon etwas in ein Taschentuch und nehmen Sie es mit zum Tierarzt. Viele Giftsubstanzen sehen in Form und Farbe charakteristisch aus. Sie helfen dem Tierarzt damit entscheidend! Sollte sich sogar Verpackung einer Giftsubstanz finden, nehme sie sie in jedem Fall auch mit.
Keine Hausmittel ohne Absprache
mit dem Tierarzt!!
Sind bereits Vergiftungserscheinungen aufgetreten (Erbrechen, Durchfall, Atemnot, Krämpfe) ist Eile geboten! Versuchen Sie keine Hausmittel ohne Rücksprache mit dem Tierarzt! Das Eingeben von Öl oder Milch ist leider weit verbreitet: Manche Gifte lösen sich aber besonders gut in Fett und werden damit nur noch schneller vom Körper aufgenommen!
Gefahrenquelle:
Frostschutzmittel
Im Winter stellen Tankstellen und Garagen eine besondere Gefahr dar, denn Kühl- und Scheibenwischwasser enthalten zumeist das Froschutzmittel Glysantin. Es enthält Ethylenglycol, eine geruchlose, süßlich schmeckende Substanz, die für Katzen eine Verlockung darstellt. Nur wenige Milliliter können einen tödlichen Vergiftungsmechanismus in Gang setzen. Ethylenglycol führt zur Bildung von Kristallen, die vor allem
Nieren und Gehirngefäße schädigen. Schwere Nierenschäden oder tödliches Nierenversagen sind die Folge. Die Symptome werden je nach Giftmenge ein bis sechs Stunden nach Aufnahme erkennbar - sie reichen von torkelndem Gang über Erbrechen, beschleunigte Atmung und Krämpfe bis hin zur Bewußtlosigkeit.
Weitere Gefahrenquelle:
Zimmer- und Gartenpflanzen
Die meisten Zimmerpflanzen sind giftig für Katzen, es gibt nur wenige unschädliche (z.B. Grünlilie, Zimmerbambus, Katzengras...). Die beliebte Yuccapalme z.B. kann beim Anknabbern schwere Nierenschädigungen verursachen, ebenso der Ficus (Benjamini). Deutliches Alarmzeichen sind hierfür zum Beispiel plötzlicher, unererklärlicher Speichelfluss!
Quelle: Pfotenabdruck 2004 S.10
www.katzeninfo.com (http://www.katzeninfo.com/KIN/catcare/Pfotenabdruck/pfotenabdruck.html)

