Fjalla
20.08.2007, 20:04
Das Fährten
Jeder Hund kann zum Fährtenhund ausgebildet werden, vorausgesetzt, er hat keine gesundheitlichen Probleme, die ihm das verbieten.
Das Alter des Hundes spielt dafür keine wesentliche Rolle, wichtig ist, dass der Hund in der Lage ist, sich für einen bestimmten Zeitraum (seinem Alter entsprechend) zu konzentrieren.
Wissen sollte man auch, dass dieses Hobby sehr zeitaufwendig ist, Zeit- und Termindruck, sowie Stress sind hier völlig fehl am Platz.
Da der Hund von Natur aus ein Nasentier ist versuchen wir, wie so oft beim Hundesport, angeborene Fähigkeiten für uns zu erkennen und auch zu nutzen (Rettungshunde, Lawinensuchhunde, Drogensuchhunde).
Die Riechschleimhaut, als das eigentliche Riechorgan des Hundes, ist durch ihren Aufbau (Dicke, Fläche, Anzahl der Riechzellen) der menschlichen Nase um einiges voraus.
Auch der Anteil des Gehirnes, der für das Riechen verantwortlich ist, ist größer als beim Menschen.
Der Hund ist also bestens "ausgestattet", um Gerüche aufzunehmen, zu speichern, wiederzuerkennen, zuzuordnen und zu verarbeiten.
In der Wildbahn braucht das Tier die Nase zum Überleben - je stärker der Hunger, desto besser die Riechleistung.
Die Ausnutzung dieses Zusammenhanges hilft uns auch beim Aufbau eines Fährtenhundes.
Wie entsteht eine Fährte?
Beim Laufen des Fährtenlegers auf einer sog. Fährtenspur kommt es durch dessen Eigengewicht und durch die Reibung des Schuhwerkes zu einer mechanischen Veränderung der Bodenoberfläche.
Dabei werden Pflanzenstrukturen und Mikroorganismen zerquetscht und Duftstoffe freigesetzt (Bakterienwachstum, Fäulnis).
Die Fährte unterliegt ständigen Veränderungen, welche z. B. abhängig sind von der Bodenstruktur, dem Wetter, der Temperatur sowie der Liegezeit der Fährte.
Was ist das Ziel beim Fährten?
Der Hund soll die gelegte Fährte nach einer bestimmten Zeit ruhig, selbständig und mit tiefer Nase absuchen.
Je nach Alter und Ausbildungsstand des Hundes handelt es sich dabei entweder um einfache Geraden, mehrere Schenkel mit Winkeln oder auch Bögen.
Das korrekte Verweisen (Finden und Anzeigen) von ausgelegten Gegenständen auf der Fährte gehört ebenso dazu.
Quelle: http://www.hundesportnossen.de/
Jeder Hund kann zum Fährtenhund ausgebildet werden, vorausgesetzt, er hat keine gesundheitlichen Probleme, die ihm das verbieten.
Das Alter des Hundes spielt dafür keine wesentliche Rolle, wichtig ist, dass der Hund in der Lage ist, sich für einen bestimmten Zeitraum (seinem Alter entsprechend) zu konzentrieren.
Wissen sollte man auch, dass dieses Hobby sehr zeitaufwendig ist, Zeit- und Termindruck, sowie Stress sind hier völlig fehl am Platz.
Da der Hund von Natur aus ein Nasentier ist versuchen wir, wie so oft beim Hundesport, angeborene Fähigkeiten für uns zu erkennen und auch zu nutzen (Rettungshunde, Lawinensuchhunde, Drogensuchhunde).
Die Riechschleimhaut, als das eigentliche Riechorgan des Hundes, ist durch ihren Aufbau (Dicke, Fläche, Anzahl der Riechzellen) der menschlichen Nase um einiges voraus.
Auch der Anteil des Gehirnes, der für das Riechen verantwortlich ist, ist größer als beim Menschen.
Der Hund ist also bestens "ausgestattet", um Gerüche aufzunehmen, zu speichern, wiederzuerkennen, zuzuordnen und zu verarbeiten.
In der Wildbahn braucht das Tier die Nase zum Überleben - je stärker der Hunger, desto besser die Riechleistung.
Die Ausnutzung dieses Zusammenhanges hilft uns auch beim Aufbau eines Fährtenhundes.
Wie entsteht eine Fährte?
Beim Laufen des Fährtenlegers auf einer sog. Fährtenspur kommt es durch dessen Eigengewicht und durch die Reibung des Schuhwerkes zu einer mechanischen Veränderung der Bodenoberfläche.
Dabei werden Pflanzenstrukturen und Mikroorganismen zerquetscht und Duftstoffe freigesetzt (Bakterienwachstum, Fäulnis).
Die Fährte unterliegt ständigen Veränderungen, welche z. B. abhängig sind von der Bodenstruktur, dem Wetter, der Temperatur sowie der Liegezeit der Fährte.
Was ist das Ziel beim Fährten?
Der Hund soll die gelegte Fährte nach einer bestimmten Zeit ruhig, selbständig und mit tiefer Nase absuchen.
Je nach Alter und Ausbildungsstand des Hundes handelt es sich dabei entweder um einfache Geraden, mehrere Schenkel mit Winkeln oder auch Bögen.
Das korrekte Verweisen (Finden und Anzeigen) von ausgelegten Gegenständen auf der Fährte gehört ebenso dazu.
Quelle: http://www.hundesportnossen.de/

