Alana
05.11.2005, 23:00
Hallo,
hier eine kurze bildliche Demonstration, die meine Ablehnung gegen Trockenfutter vielleicht etwas deutlicher macht.
Bild 1 zeigt den Versuchsaufbau. Digitalwaage, austariertes Behältnis und Wassergefäß mit Skala
Bild 2 zeigt 100g eines hochwertigen Trockenfutters auf der Waage
In Bild 3 und 4 wurde Wasser hinzugegeben, insgesamt 500ml
Bild 5 zeigt, wieviel Wasser davon nach 24 Stunden übrig geblieben ist. 100g Trockenfutter haben 250ml Wasser aufgesaugt.
Eine Katze, die diese Menge Trockenfutter frißt, muß also, um ihren Flüssigkeitshaushalt stabil zu halten, mindestens 250ml zusätzlich trinken.
Da Katzen leider ein verkümmertes Durstempfinden haben - sie stillen ihren Flüssigkeitsbedarf normalerweise über die Feuchtigkeit ihrer Beutetiere - merken sie lange Zeit gar nicht, daß ihnen Flüssigkeit fehlt. Sie können darüber hinaus ihren Urin massiv konzentrieren, sind genetisch immer noch auf ein Leben in der Wüste programmiert und können deshalb lange Zeit ohne Wasser auskommen.
Der konzentrierte Urin bildet aber Kristalle, die sich in Blase und Harnröhre festsetzen können. Gerade beim Kater kann so etwas schnell zu einer ernsthaften Erkrankung führen.
Viele Grüße,
Alana
hier eine kurze bildliche Demonstration, die meine Ablehnung gegen Trockenfutter vielleicht etwas deutlicher macht.
Bild 1 zeigt den Versuchsaufbau. Digitalwaage, austariertes Behältnis und Wassergefäß mit Skala
Bild 2 zeigt 100g eines hochwertigen Trockenfutters auf der Waage
In Bild 3 und 4 wurde Wasser hinzugegeben, insgesamt 500ml
Bild 5 zeigt, wieviel Wasser davon nach 24 Stunden übrig geblieben ist. 100g Trockenfutter haben 250ml Wasser aufgesaugt.
Eine Katze, die diese Menge Trockenfutter frißt, muß also, um ihren Flüssigkeitshaushalt stabil zu halten, mindestens 250ml zusätzlich trinken.
Da Katzen leider ein verkümmertes Durstempfinden haben - sie stillen ihren Flüssigkeitsbedarf normalerweise über die Feuchtigkeit ihrer Beutetiere - merken sie lange Zeit gar nicht, daß ihnen Flüssigkeit fehlt. Sie können darüber hinaus ihren Urin massiv konzentrieren, sind genetisch immer noch auf ein Leben in der Wüste programmiert und können deshalb lange Zeit ohne Wasser auskommen.
Der konzentrierte Urin bildet aber Kristalle, die sich in Blase und Harnröhre festsetzen können. Gerade beim Kater kann so etwas schnell zu einer ernsthaften Erkrankung führen.
Viele Grüße,
Alana

