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Vollständige Version anzeigen : Aussetztung von reptilien (Berlin)


idefips
21.10.2005, 21:33
Ich weiß nicht so recht ob das hier richtig ist, hoffe aber:

In den letzten Tagen sind mehrfach Reptilien auf dem Gelände des Tierheims Berlin ausgesetzt oder abgegeben worden. Kürzlich fanden Mitarbeiter 26 EXOTEN (!!!!) (u.a. Bartagamen, Leopardgeckos, Stachelschwanzleguane) in KARTONS auf dem Tierheimgelände. Am Donnerstag vergangener Woche wurde ein 90 cm langer Leguan in's Tierheim gebracht. Er war in einem selbstgebauten Drahtkäfig AUF EINER MÜLLTONNE gefunden worden. Aufgrund der kühlen Temperaturen in Berlin war er in einem schlechten Gesundheitszustand.
Durch den großen Stress hatte der normalerweise grüne Leguan seine farbe gewechselt und zeigte einen gelb-roten Hautton. In der Tierarztpraxis wurde sein Gewicht mit 1,45 KILO gemessen. Ein Reptil dieser Größe war auch für die Tierärzte ein ungewöhnlicher Anblick. Jetzt erholt sich der arme "kleine" Kerl auf einer Pflegestelle.
Ein Tier auszusetzten, ist nach dem Tierschutzgesetzt eine Straftat. Und Exoten reagieren sehr empflindlich, denn sie sind auf ihr gewohntes Mikroklima angewiesen. Sie leiden körperlich extrem, wenn sie einfach in der Kälte ausgesetzt werden. "Deshalb noch einmal unser dringender Appell an die Menschen: Halten Sie keine Reptilien als Haustiere," betont Professor Dr. Heidemarie Klingbeil, 1. Vorsitzende der Tierschutzvereins für Berlin. " Und wenn Sie doch diese Tiere besitzen und nicht behalten können, haben Sie den Mut und übergeben Sie sie dem Tierheim."
Ich denke das gilt nicht nur für Berlin, sondern auch für ganz Deutschland, Österrech und Schweiz! Ich habe es einfach mal reingestellt, weil ich denke, dass es ein interessantes Thema ist. Habe nicht gewusst wo ich es sonst hätte machen sollen, da es in dem Thema ja um Reptilien geht.

(c) by idefips

Hubix
27.10.2005, 13:51
Leute gibts, tztztz, sowas würde ich meinen Landeinsiedlern nie antun!!

Oschn
28.10.2005, 12:56
Oft sind das Leute, die sichübernommen haben mit der Menge udn sich dann nich trauen es zuzugeben oder schlichtweg kein Geld haben, sie beim TH abzugeben...
Nur leider ist das ja auch sehr gefährlich, so wie die Schnappies im Badeteich...
Wer sich Exoten hält, sollte sich auch im Falle eines Wiederabschaffens Gedanken machen, wohin damit, find ich..

Rico
28.10.2005, 18:48
sowas grausames könnte ich meinen beiden auch nie antun. Finde sowas unverantwortlich. Da sieht man mal wieder wie grausam Menschen sein können. Erst alles haben wollen und dann noch nicht mal den Mut haben sie ins Tierheim zu bringen. Gerade bei diesen Temperaturen. Die haben se doch nicht mehr alle. :mad:

Stripes
01.05.2006, 00:23
hab letztens ´noch nen TV-Bericht gesehen darüber... diesmal in Hamburg... is schon schrecklich :(

Ramazzotti
03.05.2006, 19:35
Da sieht man doch mal wieder wie ignorant die heute Gesellschaft ist! Ich meine man weiß doch vorher, dass diese Tiere im Unterhalt recht teuer sind und auch einige Ansprüche haben. Aber hauptsache man hat sowas, und wenn man es wieder loswerden will, dann setzt man es eben aus :no:

Und ich schätze mal, dass kein Tierheim sagen würde, dass sie das Tier nicht aufnehmen wenn man es abgeben will, weil man es nicht mehr bezahlen kann....

Aber da denken die Menschen ja nicht nach, gerade bei den Temperaturen :mad:

Unser Nachbar hat auch irgendeine exotische Echse und die fällt schon in die Kältestarre wenn die Temperaturen unter 20° fallen :rolleyes:


Ich wäre sowieso für eine Art Haltungskurs, bei dem man sich vorher mit den Tieren beschäftigt, und dass nicht nur bei Exoten, sondern auch bei Hunden, Katzen, ect. Da würde man vll vorher merken, dass so ein Tier nicht das richtige für einen wäre!

LG, Nicole

Wunjo
16.05.2006, 20:52
Dazu fällt mir nun auch (fast) nichts mehr ein :no:
Viele Menschen scheuen sich jedoch vor dem TH, weil sie ja Gründe angeben müssten und sich als "Tieraussetzer" outen. Desweiteren ist das ein größerer Aufwand, als das Tier einfach auszusetzen.
Wenigstens im Internet könnte man doch inserieren. Da gibt es mittlerweile so eine große Gemeinschaft. Vorallem bei Reptilien/Amphibien findet man eigentlich schnell jemanden, der das Tier aufnimmt.





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