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Vollständige Version anzeigen : Asthma?


Dana
04.10.2005, 15:39
Hallo ihr Lieben,

gerade eben hab ich mich hier angemeldet und hab auch schon eine Frage. Meine Katze ist ja eigentlich sehr robust und war in den 5 Jahren, die sie jetzt bei uns wohnt, noch nie krank. Jetzt mache ich mir aber doch Sorgen. Vor einigen Wochen hatte sie das erste Mal so einen "Anfall" und in den letzten Tagen zwar selten aber doch mit einer gewissen Regelmäßigkeit. Ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll. Es klingt wie ein Zwischending von Husten, Keuchen und Würgen. Da ich aber noch nie gehört hab, wenn eine Katze hustet, kann ich es echt nicht einordnen. Können Katzen auch Asthma haben? Sie streckt dabei das Hinterteil nach oben und beugt sich nach unten, so dass das Köpfchen fast auf dem Boden ist. Dabei gehen solche Wellen durch den Körper. Die Attacke dauert keine Minute, dann ist der Spuk wieder vorbei. Sie benimmt sich nicht so, als ob es ihr schlecht gehen würde, denn wenn es vorbei ist, ist sie wieder völlig normal. Zum besseren Verständnis: Es handelt sich nicht um das Auswürgen von Haaren oder um normales Erbrechen. Sie würgt zwar aber es kommt nichts. Sie ist eine reine Hauskatze, also kein Freigänger. Wie alt sie ist, wissen wir nicht, nur, daß sie eine bewegte Vergangenheit hat und schon viel mitmachen musste.

Ich weiß nicht, ob es viel Sinn macht, mit ihr zum Tierarzt zu gehen, denn was will der von außen feststellen, es sei denn sie hätte dort gerade so eine Attacke. Habt ihr eine Ahnung, was das sein könnte? Es ist so schlimm, hilflos zusehen zu müssen und ihr nicht helfen zu können.

LG Dana

Alana
04.10.2005, 15:53
Hallo Dana,


wenn sie solche Anfälle öfter hat, würde ich sicherheitshalber doch zum TA gehen. Manche Herzerkrankungen zeigen sich mit solchen Hustenanfällen, genauso kann es auch sein, daß ihr im Magen etwas "quer sitzt", was sie nicht auswürgen kann.



Viele Grüße,
Alana

Dana
04.10.2005, 21:51
Hallo Alana,

vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich glaube du hast recht. Ich werde diese Woche noch mit Püppi zum TA gehen. Wenn sie nur nicht immer so Angst hätte, sie ist dann immer völlig daneben. Aber was sein muß, muß eben sein. Ich melde mich dann wieder und berichte über das Ergebnis.

Alana
05.10.2005, 09:55
Hallo Dana,


wie stehst Du Bachblüten gegenüber? Du könntest Püppi (und Dir ;) ) vor der Fahrt zum TA ein paar Tropfen der Rescuetropfen geben.


Bei meiner sehr panisch veranlagten Ayla hilft das sehr gut.



Viele Grüße,
Alana

Mephisto
05.10.2005, 23:02
Hallo Dana,

es gibt ein sogennantes felines Asthma. Dieses kann aber verschiedene Ursachen haben, so zB allergisch bedingt sein, infektiös, es kann durch irritierende Substanzen ausgelöst werden und führt zu einer Verengung der Bronchien.
Das Hauptsymptom der Erkrankung ist Husten, ev mit Keuchen oder Röcheln. Es kann auch eine erschwerte Atmung, bis zur Atemnot hinzukommen.

Allerdings gibt es für Husten bei der Katze auch andere Ursachen: Lungenwürmer, Herzwürmer (in Südeuropa), Tumoren.

Geh mit Deiner Katze auf jeden Fall zum TA. Er kann Deine Katze röntgen um einen Tumor auszuschliessen, ein Blutbild machen (Entzündungszellen), er kann auch eine diagnostische Spülung von Luftröhre und Lunge machen und so rausfinden,, was Deine Katze hat.

Gute Besserung an Deinen Stubentiger!
Mephisto

Dana
06.10.2005, 16:01
Hallo ihr Lieben,

morgen Vormittag ist es so weit. Der Termin ist ausgemacht und wir fahren zum TA, dann wissen wir mehr. Die Idee mit den Bachblüten ist klasse, das werde ich ausprobieren. Ich werde versuchen ihr die Tropfen auf die Nase zu geben und hoffe, daß sie es ableckt und ich selber werde sie auch nehmen. Hoffentlich schaffe ich es, sie gleich in die Transportbox zu packen. Die Kleine ist so flink und irgendwie spürt sie immer, was wir mir ihr vorhaben. Sie entwickelt dann ungeahnte Kräfte und büxt mir ständig aus, sitzt dann in einer Ecke und macht eine lange Nase.:D Sicher kann ich heute Nacht nicht gut schlafen. Drückt mir nur die Daumen, daß alles gut über die Bühne geht. :sad:

Dana
06.10.2005, 17:47
Hallo ihr Lieben,

ich schon wieder. Ich hoffe, ihr seid nicht genervt. Eben hat der TA unseren Termin morgen vormittag abgesagt. Es ist ihm eine dringende Operation dazwischengekommen. Mein Mann war am Telefon und der TA hat ihn nach den Symptomen gefragt. Er meinte auch, es wäre möglich, daß ihr irgendwas im Magen querliegt und wir sollen ihr Butter zum schlecken geben. Püppi liebt Butter und ich werde ihr jetzt dann gleich etwas geben. Leider hat mein Mann vergessen zu fragen, wie viel wir ihr geben sollen. Ich denke mal so etwa 1 Teelöffel? Wenn wir das Gefühl hätten, es ware sehr dringend, sollen wir am Samstag zwischen 11.00h und 12.00h kommen, ansonsten nächste Woche.

Fortsetzung folgt!

Alana
07.10.2005, 09:13
Hallo Dana,


das mit der Butter ist so eine Sache ..... hängt davon ab, wie die Katze daran gewöhnt ist.


Der gewünschte Effekt soll ja sein, daß der Ballen im Magen durch die Butter "flutschig" wird und entweder auf der einen oder anderen Seite rauskommt.


Meine "Omakatze" liebt Butter z. B. heiß und innig, sie kann Unmengen davon verdrücken, ohne daß wir irgendeinen Effekt feststellen können.


Unser Jüngster liebt Butter ebenfalls, braucht aber bloß dran zu riechen und kriegt schon den flotten Otto.



Viele Grüße,
Alana

Dana
08.10.2005, 14:21
Hallo ihr Lieben,

heute also war der große Tag, wir waren beim Tierarzt. Nachdem ich Püppi (und mich) mit Bachblüten versorgt hab, ging`s dann los. Wir hatten Glück und es waren nur ein Hund und eine Katze vor uns. Kaum haben wir gesessen, kamen Schlag auf Schlag im 2 Minutentakt die Tiere samt Herrchen eingetrudelt. Nach ca. 30 Minuten sind wir dann drangekommen.
Vor einem Jahr waren wir das letzte Mal dort und der Tierarzt hat sofort festgestellt, dass Püppi zugenommen hat. Er hat sie dann gewogen und eindeutig für zu schwer befunden. Als er sie in 2000 das erste Mal auf der Waage hatte, wog sie 4,5 Kilo und heute 5,7 Kilo. Also muss Püppi dringend abspecken.
Zu unserem eigentlichen Problem meinte er, dass die beschriebenen Symptome ganz eindeutig sind. Es handelt sich um Haarstränge, die nicht ausgewürgt werden können. Bei Freigängern könnte es sich auch um Würmer handeln aber das ist ja Gott sei Dank bei einer reinen Wohnungskatze fast nicht möglich. Außerdem wäre sie dann eher unter- statt übergewichtig. Er hat uns jetzt den Rat gegeben, beim Futterkauf darauf zu achten, dass in der Beschreibung „Hairball“ steht. Das bedeutet, dass das Futter Faserstoffe enthält, die das Ausscheiden der Haarstränge erleichtert, egal in welche Richtung. Außerdem hat er uns eine Paste namens Laxativ mitgegeben. Die verhindert die negativen Folgen, die beim Verschlucken von Haaren entstehen.
Wir sollen ihr jetzt nur noch die halbe Menge an Nassfutter geben und eben dieses besondere Trockenfutter bereitstellen. Da das Nassfutter einfacher zu fressen ist, fressen die Tiere dieses oft einfach nur, weil es eben gut schmeckt. Das Trockenfutter ist anstrengender zu fressen und wird deshalb nur bei wirklichem Hunger genommen. Nun wir werden sehen. Jedenfalls bin ich froh und glücklich, dass es nichts ernstes ist.

Alana
09.10.2005, 13:03
Hallo Dana,



weia, da bin ich aber aus eigener, teurer Erfahrung komplett anderer Meinung wie Dein TA. Mit Trockenfutter tust Du Deiner Katze absolut nichts Gutes.

Denn: Katzen sind reine Fleischfresser mit einem nicht sehr stark entwickelten Durstempfinden. Die nötige Flüssigkeit ziehen sie aus ihrer natürlichen Nahrung - also dem Blut und Wassergehalt ihrer Beutetiere.

Trockenfutter enthält aber nur 5% Feuchtigkeit.

Die Katze merkt das lange nicht, denn sie ist es ja nicht gewöhnt, zu trinken. Sie trocknet also langsam aber sicher aus, was auf Dauer Leber und Niere schädigt.

Ein weiteres Problem vom Trockenfutter: es enthält sehr viele pflanzliche Inhaltsstoffe. Das ist nötig, um die Fleischmasse binden zu können.

Katzen sind aber nicht auf die Verdauung von Pflanzen ausgelegt. Normalerweise besteht ihre Ernährung aus ca. 90% Fleisch, Knochen, Blut etc. und nur 10% pflanzlichen Inhaltsstoffen (---> normalerweise der Mageninhalt ihrer pflanzenfressenden Beutetiere).

Der Körper einer mit Trockenfutter ernährten Katze muß also mit einer vergleichsweise großen Menge für ihn unverwertbaren Mengen fertig werden - zusätzlich zur permanent vorhandenen Austrocknung.


Meine Katzen werden ja komplett roh ernährt, d. h. ich versuche, mit dem Futter eine Zusammensetzung zu erreichen, wie sie auch ein Beutetier hätte. Sie haben seither kaum noch Probleme mit Haarballen.

Als sie noch Trockenfutter bekommen haben (ja, auch ich habe mal auf einen solchen Tip vom Tierarzt gehört ....), hatte ich ständig Probleme mit Blasenentzündung, Harngriesbildung, Zahnstein, Mundgeruch - und trotz "Hairball"-Spezialfutter auch permanent Probleme mit Haarballen!


Viele Grüße,
Alana





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